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International 09.01.2026, 15:49

Waffenstillstand in Aleppo: Neue Spannungen zwischen syrischen Regierungstruppen und Kurden

In Aleppo toben seit Tagen Kämpfe zwischen syrischen Regierungstruppen und kurdischen Einheiten.

Wichtige Fakten

  • In Aleppo toben seit Tagen Kämpfe zwischen syrischen Regierungstruppen und kurdischen Einheiten.
  • Über 140.000 Menschen wurden aufgrund der Kämpfe in kurdisch dominierten Stadtteilen vertrieben.
  • Ein kürzlich vereinbarter Waffenstillstand sichert den kurdischen Kämpfern sicheren Abzug aus den umkämpften Vierteln.
  • Die Türkei unterstützt die syrische Regierung und sieht die SDF als Bedrohung an.
  • Die USA begrüßen den Waffenstillstand, dessen Zukunft jedoch unklar ist.
In Aleppo, Syriens zweitgrößter Stadt, kam es zu heftigen Kämpfen zwischen Regime- und kurdischen Kräften, die zu einer Vertreibung von über 140.000 Menschen führten. Die syrische Übergangsregierung rief einen Waffenstillstand aus, der kurdischen Kämpfern den sicheren Abzug aus den Vierteln Scheich Maksoud, Aschrafija und Bani Zaid ermöglicht. Die türkische Regierung unterstützt die syrische Übergangsregierung in diesem Konflikt und sieht die kurdische SDF als Bedrohung. Die USA begrüßen die Waffenruhe, jedoch sind ähnliche Vereinbarungen in der Vergangenheit gescheitert. Die Lage bleibt angespannt, da das kurdische SDF und die syrische Regierung sich gegenseitig Vorwürfe machen und tiefes Misstrauen herrscht. Das Abkommen zur Eingliederung der SDF in die syrische Armee ist ebenfalls noch unerfüllt, was die Spannungen weiter anheizt.

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