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Wirtschaft 13.08.2026, 08:10 Aktualisiert: 13.08.2026, 10:02

Wasserrechnungen in England und Wales steigen weiter

Ofwat genehmigt zusätzliche Ausgaben von 3,4 Milliarden Pfund.

Wichtige Fakten

  • Ofwat genehmigt zusätzliche Ausgaben von 3,4 Milliarden Pfund.
  • Wasserrechnungen steigen bis 2030 um weitere 80 Pfund bei Southern Water.
  • 1,2 Milliarden Pfund für Schutz von Wasserdiensten und Anlagen.
  • 477 Millionen Pfund für Wohnungsbau und Rechenzentren.
  • Jedes englische Gewässer ist mit giftigen Chemikalien belastet.

Höhere Belastung für Haushalte

Millionen Haushalte in England und Wales müssen sich auf höhere Wasserrechnungen einstellen, nachdem die Regulierungsbehörde Ofwat grünes Licht für zusätzliche Ausgaben in Höhe von 3,4 Milliarden Pfund gegeben hat, die unter anderem den Bau neuer Wohnungen und Rechenzentren unterstützen sollen. Die neuen Ausgaben kommen zusätzlich zu den bereits genehmigten 104 Milliarden Pfund Investitionsprogramm, was ohnehin eine Erhöhung der Wasserrechnungen um 36 % in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts bedeutet hatte.

Investitionen & Projekte

Die zusätzlichen Gelder umfassen 1,2 Milliarden Pfund für den Schutz von Wasserdiensten und Anlagen sowie 477 Millionen Pfund für die Ermöglichung von Wohnungsbau- und Rechenzentrumsprojekten. Fünf Unternehmen – Southern Water, Thames Water, Severn Trent, Wessex Water und South East Water – dürfen zusätzliche Kosten auf die Rechnungen umlegen. Die Labour-Regierung will 1,5 Millionen neue Wohnungen bauen und KI-Wachstumszonen fördern, stellt sich jedoch Fragen nach der Wasserverfügbarkeit.

Umwelt & Gesundheit

Weitere 34 Millionen Pfund sind für die Reduzierung giftiger Chemikalien im Wassersystem vorgesehen. Dies geschieht nach der Veröffentlichung von Daten, die zeigen, dass jedes englische Gewässer mit giftigen Chemikalien wie PFAS belastet ist. Ofwat-Vertreterin Helen Campbell betonte, dass die Mittel genutzt werden, um Verbesserungen zu liefern.

Umweltministerin Angela Eagle zeigte Verständnis für die Frustration der Verbraucher und verwies auf jahrelange Unterinvestitionen und zahnlose Regulierung. Man werde den Wassersektor grundlegend reformieren.

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