UK-Wirtschaftswachstum verlangsamt sich im zweiten Quartal
Wichtige Fakten
- • BIP wuchs im Q2 um 0,4%, nach 0,6% im Q1.
- • Dienstleistungssektor expandierte um 0,5%, Industrie stagnierte.
- • Juni-Wachstum übertraf Erwartungen dank WM und Wetter.
- • Energiepreise steigen nach Iran-Konflikt und belasten Ausblick.
- • Inflationserwartung für Juli höher als im Juni.
Wachstumsverlangsamung trotz Resilienz
Die britische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2026 um 0,4 % und verlangsamte sich damit leicht gegenüber dem Vorquartal (0,6 %). Die Analysten zeigten sich überrascht von der Widerstandsfähigkeit angesichts der Iran-Krise. Besonders der Dienstleistungssektor legte um 0,5 % zu, während die Industrie stagnierte. Die Informationstechnologie verzeichnete mit 2,7 % das stärkste Wachstum.
Positive Juni-Zahlen überraschen
Im Juni wuchs das BIP mit 0,3 % entgegen der Prognosen, beflügelt durch das warme Wetter und Konsumausgaben rund um die Fußball-WM. Die Einzelhandels-, Gastronomie- und Werbeeinnahmen stiegen spürbar.
Brennpunkt Energiekosten
Trotz der positiven Juni-Daten warnen Ökonomen vor nachlassender Dynamik in der zweiten Jahreshälfte. Die nach dem Iran-Konflikt gestiegenen Öl- und Gaspreise belasten die Verbraucher seit Juli durch höhere Energierechnungen, die um 13 % anstiegen. Die Inflation dürfte im Juli über 2,6 % steigen und den Druck auf die Bank of England erhöhen, die Zinsen zu straffen.
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