Wasserverband fordert Ende der genehmigungsfreien Gartenbewässerung
Wichtige Fakten
- • VKU fordert strengere Regeln zur Wasserentnahme.
- • Der Klimawandel erhöht den Druck auf Grundwasserressourcen.
- • Private Gartenbewässerung ist derzeit ohne Genehmigung erlaubt.
- • Ein digitales Wasserbuch soll Transparenz schaffen.
- • Öffentliche Wasserversorgung soll Priorität haben.
VKU fordert Einschränkungen bei privater Wasserentnahme
Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich angesichts des Klimawandels für strengere Vorschriften zur privaten Wasserentnahme ausgesprochen. Vor allem die generell genehmigungsfreie Bewässerung von Gärten sowie die Wassernutzung für landwirtschaftliche Hofbetriebe müssten beschränkt werden, forderte VKU-Vizepräsident Karsten Specht. Zur Begründung verwies er auf die zunehmende Trockenheit und die knapper werdenden Grundwasserreserven.
Mehr Transparenz durch digitales Wasserbuch gefordert
Ein zentrales Anliegen des Verbandes ist die Schaffung von Transparenz über die Wasserentnahmen durch ein elektronisches Register. Das digitale Wasserbuch soll es ermöglichen, alle wasserrechtlichen Genehmigungen zu dokumentieren, wie es bereits bei kommunalen Versorgern und Wirtschaftsunternehmen der Fall ist. Zudem müsse die öffentliche Wasserversorgung Vorrang vor anderen Nutzungen haben, so Specht. Auch ein besserer Schutz der Ressourcen vor Schadstoffen wie Nitrat und Pestiziden sei notwendig.
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