Tödliche Waldbrände in Spanien: Britisches Ehepaar schwer verletzt gerettet
Wichtige Fakten
- • Mindestens 12 Tote bei Waldbränden in Spanien.
- • Britisches Ehepaar mit schweren Verbrennungen gerettet.
- • Über 6.000 Hektar Land wurden zerstört.
- • Etwa 1.400 Menschen evakuiert, 23 vermisst.
- • Brand wurde am Sonntag eingedämmt.
Brandkatastrophe in Almería
Bei den schweren Waldbränden in der spanischen Provinz Almería sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter vermutlich mehrere Briten und Belgier. Ein britisches Ehepaar, das beim Wandern von den Flammen überrascht wurde, wurde schwer verletzt in einer Schlucht gefunden. Die beiden erlitten Verbrennungen auf 40 Prozent ihrer Körperoberfläche und liegen im Krankenhaus. Sie wurden von der Guardia Civil nach einem zweistündigen Rettungseinsatz per Hubschrauber geborgen.
Löscharbeiten und Evakuierungen
Hunderte Feuerwehrleute und Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, die über 6.000 Hektar Land verwüstet haben. Rund 1.400 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, mindestens 23 gelten als vermisst. Der Feuerwehreinsatz wurde durch wechselnde Winde erschwert. Am Sonntag konnte der Regionalpräsident Andalusien, Juan Manuel Moreno Bonilla, Entwarnung geben: Das Feuer sei eingedämmt, der Brand perimeter gesichert.
Hintergründe und Reaktionen
Anhaltende Hitzewellen mit Temperaturen um 40 Grad Celsius und Trockenheit begünstigten die Brände. Die Identifizierung der Toten gestaltet sich schwierig, da Angehörige aus dem Ausland anreisen müssen. Offenbar wurden jedoch nicht alle Bewohner rechtzeitig gewarnt, was zu Kritik an den Behörden führte. Einige Opfer hätten keine Flugblätter oder Durchsagen erhalten, so Überlebende.
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