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Inland 19.04.2026, 15:50 Aktualisiert: 19.04.2026, 18:06

Weltkriegsbombe in Pariser Vorort erfolgreich entschärft

450-Meter-Evakuierungsradius um Fundort der Bombe in Colombes

Wichtige Fakten

  • 450-Meter-Evakuierungsradius um Fundort der Bombe in Colombes
  • Entdeckt am 10. April bei Bauarbeiten in der Rue des Champarons
  • Kontrollierte Sprengung um 15:20 Uhr nach gescheiterter Entschärfung
  • Evakuierungsbefehl für Bewohner bis 07:00 Uhr morgens
  • 800 Polizisten sicherten 900 Meter große Sperrzone

Evakuierung und kontrollierte Sprengung

In Colombes, einem nördlichen Vorort von Paris, wurden am Sonntag Tausende Menschen evakuiert, um eine aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Bombe zu entschärfen. Die Bewohner innerhalb eines 450-Meter-Radius um den Fundort mussten ihre Häuser bis 07:00 Uhr verlassen, während die Polizei eine 900 Meter große Sperrzone absicherte und fast 800 Beamte im Einsatz waren.

Ablauf der Entschärfung

Die Bombe war bereits am 10. April bei Bauarbeiten in der Rue des Champarons entdeckt und mit Sand abgedeckt worden. Ein erster Versuch, den Zünder zu entfernen, scheiterte, woraufhin Experten die historische Munition um 15:20 Uhr durch eine kontrollierte Sprengung vor Ort unschädlich machten. Der Evakuierungsbefehl wurde kurz nach 16:00 Uhr aufgehoben.

Unterstützung für Betroffene

Für die evakuierten Bewohner wurden Aufnahmezentren eingerichtet, darunter auch Hilfe für vulnerable Personen mit medizinischen Bedürfnissen. Die Behörden hatten die Aktion als "riskant" eingestuft und eine hohe Vorbereitung erfordert, was sich in der umfangreichen Logistik widerspiegelte.

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