Wetherspoon: Dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr
Wichtige Fakten
- • JD Wetherspoon gab die dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr heraus.
- • Steigende Kosten für Energie, Löhne und Steuern belasten das Geschäft.
- • Der Vorsteuergewinn wird voraussichtlich auf 73 Mio. Pfund sinken.
- • Die Gehaltserhöhung und höhere Sozialabgaben kosten 60 Mio. Pfund jährlich.
- • Der Aktienkurs stieg leicht um 1% trotz der Gewinnwarnung.
Wetherspoon kämpft mit steigenden Kosten
Die britische Pub-Kette JD Wetherspoon hat ihre dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr herausgegeben. Unternehmenschef Tim Martin erklärte, dass die steigenden Kosten für Energie, Lebensmittel, Personal und Steuern das Unternehmen belasten. Investoren rechnen nun mit einem Rückgang des Vorsteuergewinns von 81 Millionen Pfund im Vorjahr auf 73 Millionen Pfund.
Wetherspoon betreibt rund 800 Pubs in Großbritannien und Irland. Die Branche leidet unter steigenden Mindestlöhnen, höheren Geschäftssteuern und Sozialabgaben. Martin bezifferte die jährlichen Mehrkosten für Sozialabgaben und Löhne auf etwa 60 Millionen Pfund. Zusätzlich fallen 1,6 Millionen Pfund Steuern durch eine neue Verpackungsabgabe an.
Analysten sehen auch den Krieg zwischen USA und Israel gegen den Iran sowie die gestiegenen Energiepreise als Belastungsfaktor. Wetherspoon wies eine hohe Nettoverschuldung von bis zu 760 Millionen Pfund aus, während die Marktkapitalisierung bei etwa 644 Millionen liegt. Trotz der Gewinnwarnung stieg der Aktienkurs leicht um 1%.
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