Whistleblower zu giftigen Stäuben in der Londoner U-Bahn: Gefahren für Fahrgäste
Wichtige Fakten
- • Micky Steeds, ehemaliger Reinigungskraft, deckte Asbest- und Giftstaubprobleme auf
- • Gerichtsurteil: Steeds‘ Beschwerden waren geschütztes Whistleblowing nach dem Employment Rights Act
- • Transport for London (TfL) bestreitet Gefahren und kündigt Berufung an
Ein ehemaliger London Underground-Mitarbeiter, der nach Whistleblowing über Asbest- und Giftstaubbelastung entlassen wurde, macht nun die Öffentlichkeit auf die Risiken aufmerksam. Micky Steeds arbeitete ab 2018 in der Reinigung von Schächten und Stationsplattformen, wo er jahrelang giftigem Staub ausgesetzt war. Trotz fehlender Schutzmasken und mangelhafter Asbest-Schulungen alarmierte er die Vorgesetzten. Ein gerichtliches Tribunal befand seine Beschwerden als geschütztes Whistleblowing und stellte unfaire Kündigung fest. Steeds berichtet auch von illegaler Entsorgung: Giftiger Staub sei auf die Gleise gekippt worden, was bei vorbeifahrenden Zügen eingeatmet werde. Transport for London (TfL) streitet die Gefahren ab und plant Berufung gegen das Urteil.
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