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Wissen 20.08.2026, 15:12 Aktualisiert: 20.08.2026, 18:03

WHO schickt 70.000 Ebola-Impfstoffdosen in die DR Kongo

WHO schickt 70.000 Ervebo-Dosen in die DR Kongo.

Wichtige Fakten

  • WHO schickt 70.000 Ervebo-Dosen in die DR Kongo.
  • Wirksamkeit gegen Bundibugyo-Variante unklar; klinische Studie geplant.
  • Mehr als 5.200 Infektionen und 2.400 Tote gemeldet.
  • Ervebo-Impfstoff war bisher nur bei Zaire-Variante eingesetzt.
  • 20.000 Dosen für Testphase, Rest für Gesundheitspersonal.

Hintergrund und aktuelle Lage

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angekündigt, 70.000 Dosen des Ebola-Impfstoffs Ervebo in die Demokratische Republik Kongo zu schicken, um den schweren Ebola-Ausbruch einzudämmen. Die Notfalllieferung folgt einer Bitte der kongolesischen Regierung und soll ab Montag verabreicht werden. Die Lage ist ernst: Laut Gesundheitsministerium wurden bereits mehr als 5.200 Infektionen und über 2.400 Todesfälle registriert. Die Virusvariante Bundibugyo breitet sich Berichten zufolge so schnell aus wie nie zuvor bei einem Ebola-Ausbruch.

Impfstoff und Einsatz

Der Impfstoff Ervebo ist ein Lebendimpfstoff, der einmalig verabreicht wird und auch nach Kontakt mit dem Erreger noch einen gewissen Schutz bieten kann. Bislang wurde er hauptsächlich bei der Zaire-Variante eingesetzt und zeigte dort eine hohe Wirksamkeit von über 97,5 Prozent. Ob er auch gegen Bundibugyo wirkt, ist unklar. Deshalb werden 20.000 der gelieferten Dosen für eine klinische Studie der dritten Phase verwendet, um die Wirksamkeit zu untersuchen. Die übrigen 50.000 Dosen sind für Einsatzkräfte und Gesundheitspersonal bestimmt, die einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

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