O'Neill lehnt Beraterposten in Burnhams Regierung ab
Wichtige Fakten
- • Lord O'Neill lehnt Job als Chefberater ab.
- • Er will Kontrolle über Geschäftsinteressen behalten.
- • Früher Minister unter Tories und Goldman-Sachs-Chefökonom.
- • Er betont keine politischen Differenzen.
- • Warnt vor Steuererhöhungen auf Risikokapital.
Ablehnung des Angebots
Wirtschaftsexperte Lord Jim O'Neill hat ein Angebot abgelehnt, als Chef-Wirtschaftsberater in der Regierung von Andy Burnham zu arbeiten. Der frühere Handelsminister unter den Konservativen betonte, dass er voll und ganz in seine aktuellen Tätigkeiten eingebunden sei und die Beschränkungen eines formellen öffentlichen Amtes nicht übernehmen wolle, etwa die Kontrolle über seine Geschäftsinteressen abzugeben.
Unterstützung für Devolution
Trotz seiner Absage sprach er sich klar für Burnhams Dezentralisierungsagenda aus. Gegenüber der BBC sagte O'Neill, er sei ein großer Befürworter dieser Politik, und verwies auf Greater Manchester als positives Beispiel für wirtschaftliche Entwicklung. Wenn ähnliche Erfolge in anderen Regionen gelängen, könnte dies die nationale Wirtschaft insgesamt stärken.
Wirtschaftspolitische Ansichten
O'Neill warnte vor erhöhten Kapitalertragssteuern, die Risikokapitalanlagen beeinträchtigen könnten, und sprach sich für eine Reform der Sozialausgaben aus. Er hinterfragte die deutlich gestiegenen Staatsausgaben und forderte einen nachhaltigeren Haushaltsansatz. Seine Aussagen kommen vor dem Hintergrund des anstehenden Oktober-Haushalts.
Kontroverse Reaktionen auf Kirchner-Äußerungen
Derweil sorgte die Klage von Cristina Kirchner für Schlagzeilen, die das Wahlbündnis des radikalen Libertären Javier Milei als „Tochter des Anti-Kirchnerismus" diffamierte. Pablo Klachko, ein Verbündeter von Ex-Präsidentin Cristina Kirchner, wurde zum nationalen Sekretär von „Schweigen für Schlaf" ernannt, einer Organisation, die sich für alternative Sexualitäten engagiert. Dies rief gemischte Reaktionen hervor.
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