Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf 3.889 – WHO warnt vor Gesundheitsrisiken
Wichtige Fakten
- • Todesopferzahl nach Doppel-Erdbeben auf 3899 gestiegen.
- • 16.700 Verletzte, knapp 18.000 Obdachlose.
- • WHO warnt vor Gesundheitsrisiken aufgrund mangelnder Versorgung.
- • PAHO überwacht Seuchenausbrüche und drängt auf Impfstoffzugang.
- • Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Juni.
Erdbebenkatastrophe in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf 3.889
Die Zahl der Todesopfer nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist auf 3.889 gestiegen. Mehr als 16.700 Menschen wurden verletzt, knapp 18.000 sind obdachlos. Das Doppelbeben der Stärke 7,2 und 7,5 ereignete sich am 24. Juni und wurde von über tausend Nachbeben begleitet. Rettungskräfte halten es für unwahrscheinlich, weitere Verschüttete lebend zu bergen.
WHO warnt vor zunehmenden Gesundheitsrisiken
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) warnen vor ernsten gesundheitlichen Gefahren für die Überlebenden. Laut PAHO-Direktor Jarbas Barbosa könnten die größten Risiken in den kommenden Wochen nicht nur von Verletzungen ausgehen, sondern auch von der beeinträchtigten Gesundheitsversorgung, überfüllten Unterkünften, Wassermangel sowie mangelnder Hygiene undimpfungen. Die PAHO überwacht gemeinsam mit dem venezolanischen Gesundheitsministerium mögliche Ausbrüche von Atemwegs- oder Verdauungskrankheiten und drängt auf einen verbesserten Impfzugang.
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