Zehnte Nacht in Folge: USA bombardieren Iran – Iranische Vergeltung und neue Vermittlungsbemühungen
Wichtige Fakten
- • Zehnte Nacht US-Luftangriffe auf Iran zur Schwächung der Angriffsfähigkeiten.
- • Irans Präsident Peseschkian spricht von "Vollumfassendem Krieg" mit den USA.
- • Drei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien und Irak getötet.
- • Iran griff Tanker in der Straße von Hormus an, Besatzung verließ Schiff.
- • Vermittler schlagen zehntägige Waffenruhe vor; Iran reist nach Pakistan.
Zehnte Nacht US-Luftangriffe auf Iran
Das US-Militär hat in der vergangenen Nacht zum zehnten Mal in Folge Bombardements gegen Iran durchgeführt. Nach Angaben des Regionalkommandos CENTCOM zielten die Angriffe auf Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen für Drohnen und Raketen ab. Ziel sei es, Irans Fähigkeit zu schwächen, Schiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormus anzugreifen. Präsident Trump drohte Iran mit massiver Vergeltung für den Tod weiterer US-Soldaten. Iran reagierte mit Angriffen auf Tanker und US-Einrichtungen. Präsident Peseschkian verkündete, man befinde sich in einem „vollumfassenden Krieg" mit den USA.
Iranische Vergeltung und Angriffe auf Schiffe und US-Stützpunkte
Als Reaktion auf die anhaltenden Luftangriffe griffen die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zwei Öltanker in der Straße von Hormus an. Ein Tanker wurde von einem „unbekannten Geschoss" getroffen, die Besatzung verließ daraufhin das Schiff, wie die britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldete. Ferner beanspruchte Iran Angriffe auf US-Militärziele in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Diese Länder aktivierten ihre Luftabwehr und meldeten Abfangmanöver. Jordaniens Armee gab an, mehrere Drohnen und Raketen abgeschossen zu haben. Zudem zielten die IRGC auf US-Einrichtungen und Dateninfrastruktur ab, wie das Datenzentrum von Amazon in Bahrain.
Neue Vermittlungsbemühungen trotz Eskalation
Gleichzeitig bemühen sich Vermittler um eine Deeskalation. Iranische Diplomatie führte Innenminister Eskandar Momeni nach Pakistan zu Gesprächen. Vermittler wie Katar, Ägypten und Pakistan unterbreiteten einen Vorschlag für eine zehntägige Feuerpause, um den Konflikt einzudämmen. Derweil kündigten die Huthi aus dem Jemen eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer an, um die Regionalkrise weiter zu verschärfen.
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