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International 31.03.2026, 01:32 Aktualisiert: 31.03.2026, 23:01

Ukraine intensiviert Drohnenangriffe auf russische Öl-Infrastruktur

Ukraine griff in den letzten zehn Tagen mehrfach russische Ölanlagen in der Region Leningrad an, darunter Ust-Luga, Primorsk und Kirishi.

Wichtige Fakten

  • Ukraine griff in den letzten zehn Tagen mehrfach russische Ölanlagen in der Region Leningrad an, darunter Ust-Luga, Primorsk und Kirishi.
  • Die Angriffe trafen bis zu 40% der russischen Ölexportkapazitäten und verursachten erhebliche finanzielle Verluste für Russland.
  • Zelenskyj signalisierte Bereitschaft zur Reduzierung von Angriffen, wenn Russland seine Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur einstellt.
  • Die Ukraine unterzeichnete ein 10-Jahres-Abkommen mit Bulgarien zur gemeinsamen Waffenproduktion, einschließlich Drohnen.
  • Russische Angriffe in Zentral- und Nordukraine führten am Montag zu zwei Toten und über 20 Verletzten.

Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Ölexporte hart

Innerhalb der letzten zehn Tage hat die Ukraine wiederholt russische Ölanlagen mit Drohnen angegriffen, wobei Satellitenbilder und verifizierte Videos massive Brände in den Häfen Ust-Luga und Primorsk sowie der Kirishi-Raffinerie in der Region Leningrad zeigen. Laut Experten wie Boris Aronstein trafen diese Angriffe bis zu 40% der russischen Ölexportkapazitäten, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führt, da Russland im Februar noch fast eine halbe Milliarde Euro täglich durch Ölexporte erzielte. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, bestätigte erhöhte Alarmbereitschaft seit dem 22. März aufgrund der beispiellosen Drohnenangriffe, und Reuters berichtet, dass Öllieferungen aus Ust-Luga vorübergehend eingestellt wurden.

Zelenskyjs Offenheit für Rücknahme der Angriffe

Parallel zu den Angriffen erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj, dass er Signale von Verbündeten erhalten habe, die eine Reduzierung der ukrainischen Angriffe auf den russischen Ölsektor anfragen, insbesondere angesichts steigender globaler Energiepreise. Zelenskyj betonte, dass Kiew zu einer gegenseitigen Reduzierung bereit sei, wenn Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstelle, und erwähnte auch Offenheit für eine Osterfeuerpause.

Internationale Reaktionen und weitere Entwicklungen

Analysten wie Alexander Lord von Sybelline vermuten, dass Kiew versucht, die Einnahmen russischer Ölexporteure zu mindern, während Experten warnen, dass die USA möglicherweise Druck auf die Ukraine ausüben könnten, um globale Ölpreise zu stabilisieren. Unterdessen unterzeichnete die Ukraine ein 10-jähriges Verteidigungsabkommen mit Bulgarien zur gemeinsamen Waffenproduktion, einschließlich Drohnen, und russische Angriffe in Zentral- und Nordukraine führten am Montag zu zwei Toten und über 20 Verletzten.

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