Zelenskyj signalisiert Bereitschaft für Rücknahme von Angriffen auf russischen Energiesektor
Wichtige Fakten
- • Zelenskyj erhielt Signale von Partnern zur Reduzierung von Angriffen auf russischen Ölsektor.
- • Ukraine unterzeichnete 10-Jahres-Abkommen mit Bulgarien zur gemeinsamen Waffenproduktion, einschließlich Drohnen.
- • Russische Angriffe in Zentral- und Nordukraine töteten zwei Menschen und verletzten über 20.
- • USA verlängerten Frist für Verhandlungen über Lukoil-Vermögensverkäufe bis zum 1. Mai 2026.
- • Mikhail Khodorkovsky kritisiert westliche Sanktionen als unwirksam gegen Putins Position.
Ukrainische Offenheit für Rücknahme von Angriffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat erklärt, dass er Signale von einigen Verbündeten erhalten hat, die eine Reduzierung der ukrainischen Langstreckenangriffe auf den russischen Öl- und Energiesektor anfragen, insbesondere angesichts steigender globaler Energiepreise. Zelenskyj betonte, dass Kyiv zu einer gegenseitigen Reduzierung bereit sei, wenn Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstelle, und erwähnte auch Offenheit für eine Osterfeuerpause.
Neue Verteidigungsabkommen und anhaltende Angriffe
Parallel dazu unterzeichnete die Ukraine ein 10-jähriges Verteidigungsabkommen mit Bulgarien, das die gemeinsame Produktion von Waffen, einschließlich Drohnen, vorsieht, um die Sicherheitskooperation zu systematisieren. Unterdessen führten russische Angriffe in Zentral- und Nordukraine am Montag zu zwei Toten und über 20 Verletzten, wobei Drohnenangriffe und Artilleriebeschuss Schäden an Wohngebäuden verursachten.
Internationale Sanktionen und Kritik
Die USA verlängerten die Frist für Verhandlungen über den Verkauf ausländischer Vermögenswerte des sanktionierten russischen Ölunternehmens Lukoil erneut bis zum 1. Mai 2026, wobei Interesse von mehreren internationalen Firmen besteht. Der exilierte russische Milliardär Mikhail Khodorkovsky kritisierte zudem die Wirksamkeit westlicher Sanktionen, argumentierend, dass diese Putins Position nicht wesentlich geschwächt hätten und auf einem falschen Verständnis der Beziehungen zwischen Oligarchen und dem Kreml basierten.
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