Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Verbraucher in Deutschland mussten 2025 aufgrund frostiger Temperaturen und erhöhtem Heizbedarf höhere Heizkosten in Kauf nehmen.
Ein Musterhaushalt mit Gasheizung zahlte 2025 etwa 13% mehr an Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr.
Haushalte mit Ölheizung hatten einen geringeren Kostenanstieg von durchschnittlich 4%, da die Heizölpreise gesunken sind.
Besonders stark stiegen die Heizkosten in Baden-Württemberg mit 14%, während der Norden Deutschlands moderate Anstiege verzeichnete.
Das neue Jahr 2026 wird durch einen höheren CO2-Preis und mögliche Wetterbedingungen voraussichtlich eine weitere Erhöhung der Heizkosten mit sich bringen.
Laut Techem stiegen Heizkosten für Fernwärmehaushalte um etwa 13,2% und es wird erwartet, dass die Kosten auch 2025 im Schnitt um 8,6% höher lagen als 2024.
"Die steigenden CO2-Preise und potenziell kalte Wintermonate verheißen weitere Erhöhungen der Heizkosten für 2026, insbesondere für Gas- und Fernwärmehaushalte."
"Die EU sieht sich trotz der globalen Wärmeentwicklung auf Kurs, die CO2-Emissionen bis 2030 weiter zu reduzieren. Allerdings werden Klimagesetze abgeschwächt oder verschoben, was die Erreichung der Pariser Klimaziele gefährdet."