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Klima 14.01.2026, 03:01 Aktualisiert: 14.01.2026, 16:09

2025: Drittwärmstes Jahr und dringende Klimapolitik-Herausforderungen

2025 war das drittwärmste Jahr weltweit laut Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus.

Wichtige Fakten

  • 2025 war das drittwärmste Jahr weltweit laut Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus.
  • Europa verzeichnete 2025 ebenfalls das drittwärmste Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von gut 10,4 Grad Celsius.
  • Die Antarktis registrierte 2025 die wärmste Jahrestemperatur seit Beginn der Messungen.
  • In der Arktis wurde 2025 die zweithöchste Jahrestemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
  • Menschliche Aktivitäten, insbesondere die Nutzung von Kohle, Öl und Gas, sind die Hauptursache für die steigenden Temperaturen.
  • Der Anstieg der Meeresoberflächentemperaturen wird auch durch das Klimaphänomen El Nino beeinflusst.
  • Die Treibhausgasemissionen in der EU wurden um 37 % im Vergleich zu 1990 gesenkt, jedoch gibt es Verzögerungen bei der Umsetzung von Klimagesetzen.
Das Jahr 2025 wird weltweit als das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet, knapp hinter den Rekordjahren 2023 und 2024. Europa erlebt eine besonders rasche Erwärmung, wobei 2025 auch hier als das drittwärmste Jahr gilt. Besonders alarmierend sind die Rekordtemperaturen rund um die Pole: Die Antarktis berichtete vom bisher wärmsten Jahr und in der Arktis erreichte man die zweithöchste Temperatur. Ursächlich ist die fortschreitende Anhäufung von Treibhausgasen durch industrielle Aktivitäten. Diese Entwicklungen führen zu einer Zunahme von Extremwetterereignissen wie Dürren, Waldbränden und Überschwemmungen sowie einer alarmierenden Verschlechterung der Luftqualität. Der Copernicus-Bericht warnte, dass die Welt die im Pariser Klimaziel gesetzte Erderwärmungsgrenze von 1,5 Grad Celsius vor 2030 überschreiten könnte. Trotz einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen innerhalb der EU um 37 % seit 1990, gibt es erhebliche politische Herausforderungen. Diskussionen und Verzögerungen in der Gesetzgebung gefährden die Fortschritte, die nötig wären, um die langfristigen Klimaambitionen zu erreichen.

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