Millionen erwartet: Iran beginnt Trauerfeiern für getöteten Ajatollah Chamenei
- • Chamenei war Ende Februar durch US-israelischen Luftangriff getötet worden.
- • Bis zu 30 Millionen Menschen werden zu den sechstägigen Trauerfeiern erwartet.
- • Die Beisetzung erfolgt am Donnerstag im Imam-Reza-Schrein in Maschhad.
"Die aufwendigen Trauerfeiern sollen Stärke demonstrieren, doch viele Iraner zeigen sich angesichts der Wirtschaftskrise abwendig."
Iran nach Chameneis Tod: Vergeltungsdrohungen, regionale Angriffe und ungewisse Nachfolge
- • Irans Staatsmedien bestätigen Tod von Ajatollah Ali Chamenei (86) nach US-israelischen Luftangriffen.
- • Revolutionsgarden kündigen Vergeltung an und rufen Bevölkerung zur Landesverteidigung auf.
- • Iranische Angriffe auf Golfstaaten: In Dubai Verletzte am Flughafen, Schäden an Hotels.
"Die Nachfolge Chameneis bleibt ungewiss, während die regionale Stabilität durch anhaltende Angriffe und die Sperrung der Straße von Hormus gefährdet ist."
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Chamenei gibt „Tausende“ Tote bei Protesten zu, droht „Aufrührern“ – USA warnen Iran vor Angriffen auf Stützpunkte
- • Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat erstmals öffentlich eingeräumt, dass bei den seit dem 28. Dezember andauernden Protesten „Tausende“ Menschen getötet wurden; einige seien auf „unmenschliche, brutale“ Weise ums Leben gekommen.
- • Chamenei machte US-Präsident Donald Trump für die Unruhen und die Opfer verantwortlich, sprach von einer „amerikanischen Verschwörung“ und bezeichnete Trump als „Kriminellen“.
- • Chamenei kündigte ein hartes Vorgehen gegen „Aufrührer“ an und erklärte, man werde „einheimische Verbrecher“ nicht verschonen.
"Die Lage bleibt schwer einzuschätzen, da Internet und Kommunikation weiterhin stark eingeschränkt sind. Chameneis Drohungen und die US-Warnungen erhöhen das Eskalationsrisiko, während Oppositionsaufrufe (u. a. durch Reza Pahlavi) auf eine mögliche neue Protestwelle hindeuten. Gleichzeitig deuten Berichte auf zuletzt weniger sichtbare Unruhen hin, was auch mit der massiven Repression zusammenhängen könnte."