Argentiniens Autozulieferer warnen vor Jobverlusten durch EU‑Mercosur-Abkommen – Zölle auf Autoteile sollen fallen
- • Die argentinische Autozuliefererbranche beschäftigt laut Verband rund 50.000 Menschen.
- • Die Importzölle auf Autoteile in den Mercosur-Staaten liegen derzeit bei etwa 14 bis 18 Prozent und sollen im Rahmen des EU-Mercosur-Abkommens schrittweise abgebaut werden.
- • Studien aus dem Jahr 2019 sehen im Worst-Case-Szenario bis zu ein Drittel der Arbeitsplätze in Argentiniens Autobranche gefährdet; Experten halten diese Analysen weiterhin in großen Teilen für relevant, insbesondere falls Zölle in großen Schritten sinken.
"Kurzfristig bleibt die Branche wegen des erwarteten Zollabbaus unter Anpassungsdruck; ob es zu Jobverlusten kommt, hängt laut den weiter als relevant geltenden Worst-Case-Analysen vor allem davon ab, wie schnell und in welchen Schritten Zölle reduziert werden. Gleichzeitig betonen Befürworter wie Jaguaribe das Potenzial gemeinsamer Produktionsketten – deren Nutzen in Argentinien jedoch durch unterschiedliche Nachfrageprofile begrenzt sein könnte."
Zalando plant Schließung des Logistikzentrums in Erfurt: Zukunftsperspektiven für 2.700 Mitarbeiter
- • Zalando schließt sein Logistikzentrum in Erfurt Ende September 2026.
- • 2.700 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen.
- • Der Standort-Erfurt ist der einzige große Zalando-Logistikposition in Ostdeutschland.
"Die Schließung soll bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Mit den angebotenen Umsiedlungs- und Unterstützungsmaßnahmen kann ein Großteil der Mitarbeiter potenziell in anderen Standorten beschäftigt werden, wobei der Standort Gießen besonders hervorgehoben wird. Gespräche über einen Interessenausgleich und Sozialleistungen sind im Gange und könnten zu einer Transfergesellschaft führen."
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