Bosch erwartet weitere Herausforderungen: Gewinnrückgang und Stellenabbau
- • Der Bosch-Konzern hat im Jahr 2025 einen operativen Gewinn von nur 1,7 Milliarden Euro erzielt, was beinahe einer Halbierung im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
- • Bis 2030 ist der Abbau von über 20.000 Arbeitsplätzen geplant, vor allem im Automobilbereich.
- • Die Umstrukturierungsmaßnahmen verursachen hohe Kosten durch Abfindungen und Sozialpläne.
"Bosch plant zwar strategische Anpassungen, jedoch bleibt der Ausblick für 2026 insgesamt gedämpft. Erst ab 2027 werden Verbesserungen in einigen Märkten erwartet."
EU und Indien schließen Freihandelsabkommen: Chancen für deutschen Automarkt
- • Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien senkt Zölle auf bestimmte importierte Fahrzeuge von bis zu 110 Prozent auf 10 Prozent.
- • Das Abkommen gilt für bis zu 250.000 Fahrzeuge pro Jahr.
- • Zölle auf Autoteile sollen in fünf bis zehn Jahren vollständig abgeschafft werden.
"Das Abkommen bietet deutschen Autobauern in einem wachsenden und komplexen Markt neue Möglichkeiten."
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EU und Indien unterzeichnen historisches Freihandelsabkommen
- • Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien senkt Zölle auf Importfahrzeuge von bis zu 110 Prozent auf 40 und später auf 10 Prozent.
- • Das Abkommen eröffnet Möglichkeiten für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr.
- • Zölle auf Autoteile sollen in fünf bis zehn Jahren vollständig abgeschafft werden.
"Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien könnte zu einem signifikanten Anstieg der Handelsaktivitäten und zu preislichen Vorteilen für Verbraucher in der EU führen. Allerdings sind einige Abhängigkeiten, insbesondere bei Medikamentenrohstoffen, kritisch zu beobachten. Langfristig wird eine Effizienzsteigerung und Preissenkung erwartet. Deutsche Automobilhersteller könnten auf neue Chancen hoffen, allerdings bleibt der indische Automarkt einzigartig und schwer zugänglich."
Historisches Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien abgeschlossen
- • Die EU und Indien haben ein historisches Freihandelsabkommen abgeschlossen.
- • Das Abkommen zielt darauf ab, einen Markt von fast zwei Milliarden Menschen zu schaffen.
- • Zölle auf EU-Produkte wie Autos, Maschinen, Chemikalien und Pharmazeutika werden deutlich reduziert.
"Das Abkommen wird die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Indien tiefgreifend verändern und bietet großes Potenzial für die europäische und indische Wirtschaft. Besonders für die Automobil- und Maschinenbauindustrie ergeben sich neue Chancen. Die strategische Partnerschaft soll die Abhängigkeit von China reduzieren und zur Diversifizierung der Lieferketten beitragen. Es ist jedoch noch einige Zeit und einige organisatorische Schritte erforderlich, bevor das Abkommen vollständig in Kraft treten kann."
Entspannung an den Märkten durch Trumps Verzicht auf Strafzölle
- • US-Präsident Donald Trump verzichtet auf die Einführung neuer Strafzölle gegen europäische Länder, darunter Deutschland.
- • Eine Rahmenvereinbarung zwischen Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte zielt auf eine Entschärfung von Konflikten um Grönland ab.
- • Volkswagen verzeichnete 2025 einen Netto-Cashflow im Automobilbereich von sechs Milliarden Euro.
"Obwohl die Märkte aktuell stabil erscheinen, bleibt Trumps unvorhersehbare Politik ein Risiko. Die deutsche Autobranche muss weiterhin profitabler werden, um langfristig Wettbewerbsfähig zu bleiben."
Neue Entwicklungen im Handelskonflikt mit den USA: Deutsche Exporte leiden weiter
- • Der DAX fiel um 1,2 % und schloss bei 24.703 Punkten.
- • Deutschlands Exporte in die USA sanken 2025 um 9,4 % auf 135,8 Milliarden Euro.
- • Die US-Zölle haben insbesondere die deutsche Automobilindustrie getroffen, deren Exporte um 17,5 % sanken.
"Die Perspektiven für die deutsche Exportwirtschaft bleiben unsicher, vor allem durch die unvorhersehbare Handelspolitik der USA und den anhaltenden Streit um Grönland. Die Ergebnisse der Gespräche beim Weltwirtschaftsforum in Davos können entscheidend sein."
Die deutsche Autoindustrie als Konjunkturmotor: Neue Entwicklungen in 2026
- • Der DAX erreichte in der ersten Woche des Jahres 2026 mehrere Allzeithochs.
- • Die Industrieproduktion in Deutschland stieg im November 2025 um 0,8 %, mit einem starken Anstieg von 7,8 % in der Automobilbranche.
- • Die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen stiegen 2025 um 43,2 % gegenüber dem Vorjahr.
"Die deutsche Autoindustrie zeigt sich als starker Motor des Wirtschaftswachstums im Jahr 2026. Die Elektromobilität gewinnt weiter an Fahrt, unterstützt durch staatliche Kaufprämien, und könnte den Marktanteil elektrisch betriebener Fahrzeuge signifikant erhöhen. Die positive Entwicklung in der Automobilindustrie verspricht ein stärkeres Wirtschaftswachstum in Deutschland."