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Wirtschaft 22.01.2026, 06:48 Aktualisiert: 22.01.2026, 20:05

Entspannung an den Märkten durch Trumps Verzicht auf Strafzölle

US-Präsident Donald Trump verzichtet auf die Einführung neuer Strafzölle gegen europäische Länder, darunter Deutschland.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Donald Trump verzichtet auf die Einführung neuer Strafzölle gegen europäische Länder, darunter Deutschland.
  • Eine Rahmenvereinbarung zwischen Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte zielt auf eine Entschärfung von Konflikten um Grönland ab.
  • Volkswagen verzeichnete 2025 einen Netto-Cashflow im Automobilbereich von sechs Milliarden Euro.
  • Der Auto-Branchenindex erholt sich mit einem aktuellen Plus von etwa zwei Prozent.
  • BMW, Mercedes und Porsche verzeichnen Kursgewinne, Volkswagen-Aktien führen mit einem Plus von 5,5 Prozent im DAX.
  • Zulieferer wie Continental sind von der Transformation zur Elektromobilität stark betroffen.
Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, keine neuen Strafzölle gegen europäische Länder zu erheben, hat für Erleichterung an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Der DAX erholte sich nach einem drei-tägigen Abwärtstrend und stieg um 1,2 Prozent auf 24.860 Punkte. Besonders profitierten die Aktien der deutschen Automobilhersteller, die durch die unerwartet positive Finanzlage von Volkswagen weiter gestärkt wurden. Der Wolfsburger Konzern meldete für 2025 einen Netto-Cashflow von sechs Milliarden Euro, was eine Milliarde über dem Vorjahr liegt. Die Spannungen um Grönland scheinen sich durch eine neue Rahmenvereinbarung zwischen Trump und der NATO zu lockern. Trotz der aktuellen Stabilität sehen Analysten die langfristigen Risiken unberechenbarer US-Politik unter Donald Trump als weiterhin bestehen. Auch die Transformationsherausforderungen in der Automobilindustrie, insbesondere für Zulieferer, bleiben bestehen.

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