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Das EU-Parlament hat das EU-Mercosur-Abkommen unterzeichnet, jedoch lässt es nun vom Europäischen Gerichtshof auf Vereinbarkeit mit EU-Recht prüfen.
Ökonom Martin Lück kritisiert den politischen Opportunismus und den Widerstand einige Parteien, der die Ratifizierung verzögert.
Das Mercosur-Abkommen könnte eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen.
Mercosur macht etwa 2,5 Prozent des Außenhandelsvolumens der EU aus.
Eine provisorische Inkraftsetzung des Abkommens wird diskutiert, während die endgültige Entscheidung des Gerichtshofs Monate dauern könnte.
Das Abkommen ist über 26 Jahre lang verhandelt worden.
"Der Europäische Gerichtshof wird entscheiden, ob das Abkommen vorübergehend in Kraft treten kann, was wichtig für die EU-Exportmärkte wäre. Die Uneinigkeit in der EU sendet jedoch negative Signale an internationale Partner."