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Der Bürgermeister von Budapest, Gergely Karacsony, wurde wegen der Organisation der Pride-Parade angeklagt.
Die Pride-Demonstration diente als Protest gegen die LGBTQ-feindliche Politik der ungarischen Regierung.
Rund 200.000 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, obwohl sie polizeilich verboten war.
Die ungarische Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe für Karacsony ohne Gerichtsverhandlung.
Die Pride-Parade wurde als Veranstaltung der Stadt Budapest deklariert, um das Versammlungsgesetz zu umgehen.
Die Veranstaltung steht im Kontext eines sensiblen politischen Klimas vor den Parlamentswahlen in Ungarn.
"Ungarn steht vor Parlamentswahlen, die wegweisend für das Land sein könnten. Es bleibt abzuwarten, wie der politische Druck auf Karacsony und seine Anhänger die Wahlen beeinflussen wird, insbesondere angesichts der Möglichkeit einer Machtverschiebung weg von Ministerpräsident Orban."