Drohnenabwehrzentrum: Hohe Sichtungen, geringe Erfolgsquote
- • Über 1.200 verdächtige Drohnensichtungen im Vorjahr bundesweit
- • Abwehrmaßnahmen fast nie erfolgreich laut internen Lageberichten
- • Bundespolizei gibt keine Zahlen zu bearbeiteten Meldungen oder Abwehrerfolgen preis
"Das Drohnenabwehrzentrum steht vor strukturellen Herausforderungen, die eine effektive Bekämpfung verdächtiger Drohnenflüge bisher deutlich einschränken."
Erhöhungsforderungen der Sicherheitsmaßnahmen im Bahnverkehr nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter
- • Ein 36-jähriger Zugbegleiter wurde von einem Schwarzfahrer im Regionalexpress in Rheinland-Pfalz attackiert und starb an einer Hirnblutung.
- • Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert die fehlende Aufstockung der Bundespolizei im Bahnbereich, die seit Monaten auf Verstärkung wartet.
- • Ein Sofortprogramm für alle Polizeibehörden mit zusätzlich 14 Hundertschaften wird gefordert.
"Die Diskussion um die Erhöhung der Sicherheit im Bahnverkehr nimmt weiter an Fahrt auf, nachdem der gewaltsame Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz die Öffentlichkeit erschüttert hat. Geplante Sicherheitsgipfel und Länderkonferenzen sollen konkrete Maßnahmen hervorbringen, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Die Erhöhung der Polizeikapazitäten und eine Reform des Bundespolizeigesetzes stehen im Fokus der Debatte."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Terrorverdacht: Zwei mutmaßliche Islamisten an Flughäfen Hannover und Stuttgart festgenommen
- • Zwei Männer (18 und 27) aus Kassel bzw. dem Kreis Kassel wurden an den Flughäfen Hannover (Niedersachsen) und Stuttgart (Baden-Württemberg) festgenommen.
- • Die Frankfurter Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.
- • Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollten die Beschuldigten nach Syrien ausreisen, um sich für eine Tat ausbilden zu lassen; zudem besteht der Verdacht, dass sie im Ausland an Kämpfen teilnehmen wollten.
"Die Verdächtigen bleiben zunächst in Untersuchungshaft. Mit weiteren Angaben der Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen sowie möglichen Anklagen ist im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen zu rechnen."
Deutschland verschärft Vorgehen gegen russische Schattenflotte – Bundespolizei verwehrt Tanker „Tavian“ die Einfahrt
- • Am 10. Januar 2026 verwehrte die Bundespolizei dem Tanker 'Tavian' die Einfahrt ins deutsche Küstenmeer.
- • Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden; die 'Tavian' befand sich westlich von Schleswig-Holstein und später vor Flensburg.
- • Ein Hubschrauber der Bundespolizei näherte sich der 'Tavian' und der Kapitän wurde per Funk zur Vorlage aller Papiere aufgefordert; Bewegungs- und Luftraumdaten belegen die Annäherung des Hubschraubers.
"Es ist damit zu rechnen, dass deutsche Behörden ihr konsequentes Vorgehen gegen Teile der Schattenflotte fortsetzen und verstärkt die UN-Seerechtskonvention sowie Straf- und Gefahrenabwehrrechte nutzen. Weitere Fahrverbotserteilungen, Kontrollen und gegebenenfalls Beschlagnahmungen sind möglich. Die Lage birgt Potenzial für diplomatische Spannungen mit Russland, wird aber durch die offenbar reduzierte militärische Begleitung russischer Schiffe und durch verstärkte internationale Kooperation (z. B. USA) begünstigt."