Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden erlaubt.
Die CCS-Technologie ermöglicht die dauerhafte Speicherung von CO2, das bei industriellen Prozessen wie der Zementproduktion entsteht.
Speicherung ist in speziellen Schutzgebieten nicht erlaubt.
Das Gesetz beinhaltet eine Änderung des Londoner Protokolls, die den Export von CO2 zur Speicherung im Ausland ermöglicht.
Die SPD-Abgeordnete Dunja Kreiser betont, dass CCS nur eine ergänzende Option für unvermeidbare Rest-Emissionen ist.
Opposition kritisiert das Gesetz als umweltschädlich und ideologisch motiviert.
Der klimapolitische Sprecher der Linksfraktion, Fabian Fahl, warnt vor einer 'Müllkippe der Fossillobby'.
Der AfD-Abgeordnete Michael Blos äußert Zweifel an den Risiken von CO2-Emissionen und kritisiert die Klimapolitik.
Ausblick
"Die Verabschiedung des Gesetzes wird gemischt aufgenommen. Während die Regierung es als notwendige Maßnahme zur CO2-Reduzierung sieht, kritisiert die Opposition die potenziellen Umweltgefahren und ideologischen Motivationen. Die Umsetzung und Effektivität der CCS-Technologie bleiben zu beobachten."