Teilen:
Politik 30.01.2026, 04:38 Aktualisiert: 30.01.2026, 23:12

Deutscher Bundestag verabschiedet grenzüberschreitendes CO2-Speicherungsgesetz

Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden erlaubt.

Wichtige Fakten

  • Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Speicherung von CO2 unter dem Meeresboden erlaubt.
  • Die CCS-Technologie ermöglicht die dauerhafte Speicherung von CO2, das bei industriellen Prozessen wie der Zementproduktion entsteht.
  • Speicherung ist in speziellen Schutzgebieten nicht erlaubt.
  • Das Gesetz beinhaltet eine Änderung des Londoner Protokolls, die den Export von CO2 zur Speicherung im Ausland ermöglicht.
  • Die SPD-Abgeordnete Dunja Kreiser betont, dass CCS nur eine ergänzende Option für unvermeidbare Rest-Emissionen ist.
  • Opposition kritisiert das Gesetz als umweltschädlich und ideologisch motiviert.
  • Der klimapolitische Sprecher der Linksfraktion, Fabian Fahl, warnt vor einer 'Müllkippe der Fossillobby'.
  • Der AfD-Abgeordnete Michael Blos äußert Zweifel an den Risiken von CO2-Emissionen und kritisiert die Klimapolitik.
Der Deutsche Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die grenzüberschreitende Speicherung von klimaschädlichem CO2 unter dem Meeresboden ermöglicht. Diese Entscheidung fiel am Donnerstagabend, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Anwendung der Carbon Capture and Storage (CCS) Technologie zu schaffen. Diese Maßnahme könnte insbesondere die Emissionen aus der Zement- und Kalkproduktion reduzieren. Trotz dieser Fortschritte bleibt die Nutzung der CCS-Technologie in bestimmten Schutzgebieten ausgeschlossen, um Umweltschäden zu vermeiden. Eine wesentliche Gesetzeskomponente ist die Änderung des Londoner Protokolls, die unter bestimmten Rahmenbedingungen den Export von CO2 für die Speicherung in anderen Ländern erlaubt. Diese Änderungen stießen auf erheblichen Widerstand der Opposition. Der klimapolitische Sprecher der Linksfraktion, Fabian Fahl, kritisierte die Pläne scharf als Versuch, die Meere zur „Müllkippe der Fossillobby“ zu machen. Der AfD-Abgeordnete Michael Blos äußerte Zweifel über die Risiken der CO2-Emissionen und bezeichnete die Klimapolitik als ideologisch.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.