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Die rechtsgerichtete Regierung unter Präsident José Antonio Kast will die Enteignung für eine Gedenkstätte stoppen.
Das Projekt sollte an Opfer von Folter, Missbrauch und Mord während der Pinochet-Diktatur erinnern.
Wohnungsbauminister Iván Poduje begründet dies mit finanziellen Kosten und angeblichen Unregelmäßigkeiten.
Kritiker sehen darin eine politische Entscheidung gegen die Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen.
Das Gelände, früher Colonia Dignidad, wird heute als Villa Baviera touristisch genutzt.
"Die Entscheidung droht die Aufarbeitung der düsteren deutsch-chilenischen Geschichte zu behindern und die Opfer zu enttäuschen."
"Die Lage bleibt angespannt: Ungünstige Wetterbedingungen können Brände erneut anfachen, und Behörden rechnen weiterhin mit weiteren Schäden. Parallel laufen Ermittlungen zur Ursache (mögliche Brandstiftung). Entscheidend bleibt, wie schnell sich Feuerfronten eindämmen lassen und ob Wind und Hitze nachlassen."