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Die Bundesregierung plant, dass Verbrennungsmotoren auch nach 2035 neu zugelassen werden dürfen, wenn sie klimafreundlich betrieben werden.
E-Fuels werden aus Wasser und CO2 unter Einsatz erneuerbarer Energien hergestellt, sind jedoch deutlich energieintensiver als Elektroautos.
Für den Aufbau der benötigten Produktionskapazitäten für E-Fuels sind Investitionen von mindestens einer Billion Euro notwendig.
E-Fuels sind für den aktuellen Pkw-Bereich unwirtschaftlich und viel teurer als herkömmliche fossile Kraftstoffe.
Laut einem Vorschlag der EU-Kommission soll die Reduktion der Treibhausgasemissionen von Autos bis 2035 auf 90 % begrenzt werden.
Es gibt große Unsicherheiten in Hinblick auf die globalen Produktionspotenziale für E-Fuels.
Es sind global etwa 120 industrielle E-Fuel-Anlagen geplant, jedoch bisher vorwiegend für Schiffs- und Flugkraftstoffe.
"Trotz der politischen Unterstützung bleibt die Zukunft von E-Fuels ungewiss, da Zweifel an ihrer Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bestehen. Der Fokus könnte sich langfristig zugunsten der Elektromobilität verschieben, insbesondere im Pkw-Bereich. Dennoch könnte E-Fuels für Nischenanwendungen und in anderen Transportsektoren wie der Luftfahrt relevant bleiben."