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Die 65-Prozent-Erneuerbaren-Vorgabe für neue Heizungen wird gestrichen und durch eine Grüngasquote ersetzt.
Ab 2029 müssen neue Gas-/Ölheizungen mindestens 10 Prozent Biomethan oder synthetische Treibstoffe nutzen.
Experten rechnen mit CO2-Einsparlücken von 2 Millionen Tonnen bis 2030 durch die neue Regelung.
Grüngase sind knapp und teuer, was zu erheblichen Mehrkosten für Verbraucher führen könnte.
Die Reform könnte im Widerspruch zur EU-Gebäuderichtlinie stehen, die ab 2030 Null-Emissionen für Neubauten vorschreibt.
"Die Reform droht, die Klimaziele im Gebäudesektor zu verfehlen und zu höheren Kosten für Haushalte zu führen, während Unsicherheiten durch potenzielle EU-Konflikte bestehen bleiben."
"Der Grundtenor bleibt unverändert: Verbraucherinnen und Verbraucher sollen langfristig mehr Reparaturmöglichkeiten erhalten und Hersteller müssen ihre Lieferketten so ausrichten, dass Ersatzteile jahrelang verfügbar sind. Praktische Fragen — etwa die genaue Definition eines "angemessenen Preises", Durchsetzungs- und Kontrollmechanismen sowie die Umsetzungspflichten für Hersteller — müssen noch konkretisiert werden. Da das Ministerium zuversichtlich ist, dass die Übergangsfrist eingehalten wird, sollten betroffene Hersteller und Reparaturdienste nun ihre Versorgung mit Ersatzteilen und entsprechende Serviceangebote vorbereiten."