Fünf Personen wurden wegen planmäßiger Verstöße gegen das Russland-Embargo festgenommen.
Die Verdächtigen nutzten Scheinfirmen, um Lieferungen nach Russland zu verschleiern.
Es wurden mechanische und technische Bauteile, darunter Rollen- und Kugellager, Fotodioden und Speicher, für die russische Rüstungsproduktion geliefert.
Ermittler schätzen rund 16.000 Verstöße und einen zweistelligen Millionenbetrag an Auftragswert.
Nikita S., mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit, wurde bei der Einreise nach Deutschland festgenommen.
Weitere Beschuldigte haben unter anderem deutsche und ukrainische Staatsangehörigkeit.
Durchsuchungen fanden in Lübeck, Kreis Herzogtum Lauenburg, Nordwestmecklenburg, Nürnberg, Ostholstein und Frankfurt statt.
Ermittlungen werden unterstützt durch den Zoll und den BND.