Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Japan hat den Reaktor Nr. 6 im Kashiwazaki-Kariwa-Kernkraftwerk wieder hochgefahren, dem weltgrößten AKW.
Der Neustart wurde trotz erheblichen lokalen Widerstands und der Erinnerung an die Fukushima-Katastrophe von 2011 durchgeführt.
Japans Premierministerin Sanae Takaichi betrachtet die Kernenergie als entscheidend für die Energiesicherheit und die Dekarbonisierung.
TEPCO hat 15 Meter hohe Deiche zum Schutz vor Tsunamis errichtet.
Die Region ist seismisch sehr aktiv, was weiterhin Besorgnis erregt.
Der Widerstand unter Anwohnern, wie Ryusuke Yoshida, bleibt stark.
Die IEA berichtet von einem starken Interesse an Atomstrom seit den 1970er Jahren.
"Die Wiederinbetriebnahme des Reaktors wird als zentral für Japans Energiestrategie angesehen, während lokaler Widerstand und Sicherheitsbedenken bestehen bleiben."
"Kurzfristig dürfte Tepco am Neustart „in den nächsten Tagen“ festhalten, sofern die technische Störung vollständig geklärt ist. Politisch bleibt der Schritt jedoch heikel: Der anhaltende lokale Widerstand, Sicherheits- und Evakuierungsbedenken sowie neue Vertrauensfragen (u. a. Vorwürfe zu gefälschten seismischen Daten bei Hamaoka) könnten Genehmigungs- und Akzeptanzprozesse weiter belasten und die Rückkehr Japans zur Kernenergie verlangsamen."