Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Öl- und Gasheizungen wieder erlaubt
- • Bundestag und Bundesrat kippten die strengen Heizungsregeln der Ampel.
- • Neue Öl- und Gasheizungen sind wieder erlaubt, müssen aber Biokraftstoffe beimischen.
- • Die Förderung für Wärmepumpen wird gekürzt und stärker sozial gestaffelt.
"Das neue Gesetz könnte die Klimaziele Deutschlands gefährden, da steigende CO2-Preise und unsichere Biogasverfügbarkeit zu höheren Kosten führen könnten."
Heizungsförderung wird sozial gestaffelt und gekürzt, neue Öl- und Gasheizungen wieder erlaubt
- • Bund spart bis 2030 rund 2,1 Mrd. Euro durch Förderkürzung.
- • Höchstfördersumme für Gutverdiener sinkt bis 2030 auf 6.600 Euro.
- • Geringverdiener erhalten 2026 bis zu 22.400 Euro Förderung.
"Der Umbau der Heizungsförderung und die Öffnung für fossile Heizungen könnten den Klimaschutz im Gebäudesektor schwächen und für Verbraucher zu höheren CO₂-Kosten führen."
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Bundesregierung beschließt neues Heizungsgesetz – Abschaffung der 65-Prozent-Pflicht
- • Die 65-Prozent-Erneuerbaren-Pflicht für neue Heizungen entfällt ersatzlos.
- • Neue Öl- und Gasheizungen müssen ab 2029 zehn Prozent nachhaltige Brennstoffe nutzen.
- • Der Anteil steigt bis 2040 auf mindestens 60 Prozent – 2045 soll Klimaneutralität erreicht sein.
"Das Gesetz passiert voraussichtlich den Bundestag, jedoch könnten Änderungsforderungen die Verabschiedung vor der Sommerpause gefährden."
Einigung bei Gebäudemodernisierungsgesetz: Vermieter bald an Heizkosten beteiligt
- • Einigung zwischen Union und SPD bei Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes.
- • Vermieter sollen künftig Netzentgelte, CO₂-Kosten und Biogasquotenhälftig tragen.
- • 65-Prozent-Regelung für erneuerbare Energien entfällt ersatzlos.
"Das reformierte Gesetz verbessert Schutz von Mietern vor Nebenkostenerhöhungen."
Reform des Gebäudemodernisierungsgesetzes: Kritik an Klimaschutzlücken und Kostenrisiken
- • Die 65-Prozent-Erneuerbaren-Vorgabe für neue Heizungen wird gestrichen und durch eine Grüngasquote ersetzt.
- • Ab 2029 müssen neue Gas-/Ölheizungen mindestens 10 Prozent Biomethan oder synthetische Treibstoffe nutzen.
- • Experten rechnen mit CO2-Einsparlücken von 2 Millionen Tonnen bis 2030 durch die neue Regelung.
"Die Reform droht, die Klimaziele im Gebäudesektor zu verfehlen und zu höheren Kosten für Haushalte zu führen, während Unsicherheiten durch potenzielle EU-Konflikte bestehen bleiben."
Heizungsdebatte: Koalition kämpft weiter mit der Gesetzesreform
- • Die Frist zur Vorlage eines neuen Heizungsgesetzes wurde erneut verpasst.
- • 2025 wurden in Deutschland erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft.
- • Der Absatz neuer Heizungen hat den niedrigsten Stand seit 15 Jahren erreicht.
"Die Verhandlungen über das neue Heizungsgesetz bleiben herausfordernd. Trotz des Optimismus einiger Beteiligten ist eine Einigung noch nicht absehbar. Es bleibt abzuwarten, ob die Koalition bis Ende März Eckpunkte präsentieren kann."