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Heizungsdebatte: Koalition kämpft weiter mit der Gesetzesreform
Die Frist zur Vorlage eines neuen Heizungsgesetzes wurde erneut verpasst.
Wichtige Fakten
- • Die Frist zur Vorlage eines neuen Heizungsgesetzes wurde erneut verpasst.
- • 2025 wurden in Deutschland erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft.
- • Der Absatz neuer Heizungen hat den niedrigsten Stand seit 15 Jahren erreicht.
- • Das geplante Heizungsgesetz verlangt, dass neue Heizungen mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen.
- • Das Bundesverwaltungsgericht urteilte, dass bestehende Klimaschutzmaßnahmen nicht ausreichen.
- • 2025 wurden 299.000 Heizungs-Wärmepumpen installiert, was einem Anstieg von 55% entspricht.
- • Das alte Gebäudeenergiegesetz (GeG) wird in Gebäudemodernisierungsgesetz (GmG) umbenannt.
- • Bundesumweltminister fordert eine Neufassung des Gesetzes, um Klimaziele bis 2045 zu erreichen.
Die Debatte um das neue Heizungsgesetz verzögert sich weiterhin. Die Koalition aus CDU und SPD hat ihre selbst gesetzte Frist zur Vorlage eines neuen Gesetzes Ende Januar verpasst. Heizungsbauer wie Lutz Spring aus Oranienburg beklagen die Unsicherheit in der Branche, die zu einem signifikanten Rückgang der Heizungsverkäufe geführt hat. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 627.000 Heizungen installiert, 12% weniger als im Vorjahr, während der Absatz von Wärmepumpen dank staatlicher Förderung um 55% stieg. CDU und CSU fordern Änderungen, wissen aber noch nicht, wie diese aussehen sollen. Die Verhandlungen konzentrieren sich auf die Umsetzung der Klimaziele bis 2045, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Es steht fest, dass das alte Gebäudeenergiegesetz in Gebäudemodernisierungsgesetz umbenannt wird, jedoch bleibt ungewiss, ob die Koalition tatsächlich bald konkrete Eckpunkte präsentieren kann.
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