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Deutschland verfügt über die zweitgrößten staatlichen Goldreserven der Welt mit 3.300 Tonnen.
Ein Großteil der Reserven wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren dank Wirtschaftswachstum und Handelsüberschüssen aufgebaut.
51% des deutschen Goldes werden in Frankfurt am Main gelagert, 37% in den USA und der Rest in London.
Historisch betrachtet, sind die Deutschen aufgrund der Hyperinflation von 1923 besonders sensibel hinsichtlich Währungsreserven.
Goldreserven signalisieren Stabilität und Vertrauen in die Währung und Wirtschaft.
Deutschland hält Goldreserven im Wert von etwa 456 Milliarden Euro, was fast dem Bundeshaushalt von 2024 entspricht.
"Die Diskussion über die Rückführung der Goldreserven aus den USA gewinnt an Bedeutung, insbesondere angesichts der wachsenden internationalen Unsicherheiten. Diese Maßnahme wäre jedoch kostenintensiv und könnte diplomatische Spannungen verstärken."
"Die Lage bleibt angespannt, da viele Experten eine Verlagerung der Goldreserven aus New York nach Deutschland in Betracht ziehen. Die Deutsche Bundesbank sieht jedoch keine unmittelbare Notwendigkeit, diese Strategie zu ändern."