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Deutschland überdenkt Sicherheit seiner Goldreserven in den USA unter Trump
Deutschland hat weltweit die zweitgrößten Goldreserven mit insgesamt etwa 3.550 Tonnen.
Wichtige Fakten
- • Deutschland hat weltweit die zweitgrößten Goldreserven mit insgesamt etwa 3.550 Tonnen.
- • 1.236 Tonnen deutschen Goldes lagern bei der Federal Reserve Bank in New York.
- • Politische Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump erhöhen das Risiko für die Sicherheit der in den USA gelagerten deutschen Goldreserven.
- • Experten empfehlen zunehmend eine Rückholung der Goldreserven nach Deutschland, um Risiken zu minimieren.
- • Die Deutsche Bundesbank hält dennoch an der Lagerung bei der New York Fed fest und betrachtet sie als sicher.
- • Unter der Regierung Trump gilt Amerika als schwer berechenbar in Bezug auf den Umgang mit ausländischen Goldreserven.
Deutschland besitzt die zweitgrößten Goldreserven der Welt, von denen ein erheblicher Teil in den USA gelagert ist. Aktuelle politische Spannungen unter der Führung von US-Präsident Donald Trump haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dieser Reserven aufkommen lassen. In Frankfurt befinden sich 1.710 Tonnen, während 1.236 Tonnen in New York gelagert sind. Aufgrund der Versuche Trumps, die Unabhängigkeit der Federal Reserve zu untergraben, nehmen die Rufe nach einer Rückholung des Goldes zu. Dennoch beharrt die Deutsche Bundesbank auf der Sicherheit der Lagerung in den USA, obwohl Experten wie Wolfgang Wrzesniok-Roßbach und Stefan Riße vor einem erhöhten Risiko warnen. Während einige Experten wie Clemens Fuest zur Vorsicht vor überstürzten Maßnahmen mahnen, sagt Achim Wambach, dass die USA unter Trump kein verlässlicher Partner mehr sind. Die historische Entscheidung, Gold im Ausland zu lagern, hatte einst vor allem sicherheitspolitische Gründe.
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