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Etwa 30 ehemalige IS-Anhänger mit deutschem Pass sind in nordostsyrischen Gefängnissen inhaftiert.
Angehörige dreier Männer haben Petitionen zur Rückholung nach Deutschland eingereicht.
Ein Gefängnisausbruch in Al-Schaddadi führte zur Flucht von über 100 IS-Häftlingen.
Laut syrischer Regierung wurden 81 der Geflohenen wieder gefasst.
Das Bundesinnenministerium lehnt die Rückholung aus Sicherheitsgründen ab.
Sicherheitsexperten warnen seit Jahren vor der Fluchtgefahr von Dschihadisten.
Der Petitionsausschuss des Bundestags hat das Thema in einer geheimen Sitzung diskutiert.
"Trotz der Forderungen von Angehörigen und der Unterstützung einiger Politiker bleibt die Bundesregierung bei ihrer ablehnenden Haltung. Die sicherheitspolitische Lage in Nordostsyrien bleibt weiterhin angespannt, was die Forderungen nach einer Repatriierung verstärkt, jedoch fehlt bisher eine politische Zustimmung."
"Die Lage in Syrien bleibt angespannt. Die angekündigte neue Waffenruhe zwischen der syrischen Regierung und den kurdisch geführten SDF soll vier Tage gelten. Die Situation in von Kurden kontrollierten Gebieten, insbesondere mit Blick auf die Verwaltung und Kontrolle durch die syrische Übergangsregierung, bleibt unsicher. Die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die Möglichkeit der Rückkehr des Chaos in die Region."