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Angehörige fordern Rückholung deutscher IS-Gefangener nach Gefängnisausbruch
Etwa 30 ehemalige IS-Anhänger mit deutschem Pass sind in nordostsyrischen Gefängnissen inhaftiert.
Wichtige Fakten
- • Etwa 30 ehemalige IS-Anhänger mit deutschem Pass sind in nordostsyrischen Gefängnissen inhaftiert.
- • Angehörige dreier Männer haben Petitionen zur Rückholung nach Deutschland eingereicht.
- • Ein Gefängnisausbruch in Al-Schaddadi führte zur Flucht von über 100 IS-Häftlingen.
- • Laut syrischer Regierung wurden 81 der Geflohenen wieder gefasst.
- • Das Bundesinnenministerium lehnt die Rückholung aus Sicherheitsgründen ab.
- • Sicherheitsexperten warnen seit Jahren vor der Fluchtgefahr von Dschihadisten.
- • Der Petitionsausschuss des Bundestags hat das Thema in einer geheimen Sitzung diskutiert.
Nach einem Gefängnisausbruch in Nordostsyrien fordert sich der Druck auf die Bundesregierung zur Rückholung deutscher Staatsbürger, die als ehemalige Mitglieder des Islamischen Staates gelten, weiter auf. Die syrische Übergangsregierung meldet, dass über 100 Gefangene aus einem IS-Gefängnis in Al-Schaddadi entkommen sind, und es kursieren Videos über diesen Vorfall. Obwohl es Verhaftungen der Geflohenen gab, blieb ein erhebliches Sicherheitsrisiko bestehen. Angehörige von Dirk P., Lucas G. und Martin L. haben Petitionen zur Rückholung verfasst und betonen die schwierigen Bedingungen in den Lagern. Das Bundesinnenministerium lehnt die Rückführung aus Sicherheitsgründen weiterhin ab. Vertreter des Bundestages wie die grüne Abgeordnete Lamya Kaddor kritisieren die Position der Bundesregierung und verweisen auf die potenziellen Gefahren einer unkontrollierten Rückkehr der IS-Gefangenen.
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