Fed hält Zinsen stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent trotz Inflation
- • Die Federal Reserve hält die Leitzinsen stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent.
- • Inflationsrate in den USA beträgt aktuell 2,7 Prozent.
- • US-Dollar schwach gegenüber dem Euro trotz Zinsvorsprung.
"Analysten erwarten bis zum Sommer keine Änderungen am Leitzins; mögliche Zinssenkungen werden nach der Fed-Sitzung im Juni erwartet."
Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt: Gemischte Bilanz der Wirtschaftspolitik
- • Seit dem 20. Januar 2025 stiegen die US-Indizes deutlich: Dow Jones um über 14%, S&P 500 um fast 17%, Nasdaq 100 um mehr als 21%.
- • Das annualisierte BIP-Wachstum betrug im 3. Quartal 4,3%, getragen von Investitionen in Rechenzentren.
- • Die Arbeitslosenquote stieg im November auf 4,5%, im Dezember gingen 8.000 Industriejobs verloren.
"Die wirtschaftliche Lage zeigt gemischte Signale. Der Boom bei Tech-Unternehmen mit Schwerpunkt auf KI stützt die Börsen, zeigt aber kein nachhaltiges Wachstum für die gesamte Wirtschaft. Das steigende Handelsdefizit und die US-Staatsverschuldung bleiben weiterhin große Herausforderungen."
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Angebotsmieten steigen weiter: Plus 4,5 Prozent im vierten Quartal – mehr befristete und möblierte Verträge
- • Laut GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) stiegen die Angebotsmieten in Deutschland im vierten Quartal 2025 um 4,5% gegenüber dem Vorjahresquartal.
- • Die allgemeinen Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum nur etwa halb so stark zu.
- • Der Anteil befristeter und möblierter Mietangebote erreichte 2025 ein Rekordniveau: bundesweit 17% aller Inserate; in den acht größten Städten fast ein Viertel; in München rund ein Drittel.
"Da sowohl die Angebotsmieten weiter deutlich über der Inflationsrate steigen als auch der Anteil befristeter und möblierter Angebote hoch bleibt, dürfte die Wohnungssuche insbesondere in Großstädten kurzfristig noch schwieriger werden. Zusätzlicher Druck entsteht durch das sinkende Inserate-Angebot; Entspannung ist ohne spürbare Ausweitung des regulären Mietangebots kaum absehbar."
Inflation 2025 in Deutschland bei 2,2 Prozent – Energie dämpft, Dienstleistungen bleiben teuer
- • Das Statistische Bundesamt beziffert die durchschnittliche Inflationsrate für 2025 auf 2,2% – wie bereits 2024.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, die Entwicklung der Verbraucherpreise habe sich damit „stabilisiert“.
- • Im November und Dezember 2025 lagen die Verbraucherpreise jeweils 1,8% über dem Vorjahr; damit fiel die Teuerung erstmals wieder unter das Zwei-Prozent-Ziel der EZB.
"Für 2026 rechnen Ökonomen weiterhin mit Inflationsraten oberhalb von zwei Prozent, zugleich gilt eine Rückkehr zu den starken Preisschüben der Jahre 2022 und 2023 als wenig wahrscheinlich. Belastungsfaktoren bleiben vor allem preistreibende Dienstleistungen sowie politische und tarifliche Kosteneffekte (Deutschlandticket, Mindestlohn)."
SPD will gegen hohe Lebensmittelpreise vorgehen – „Deutschlandkorb“ stößt auf Skepsis
- • Laut Statistischem Bundesamt sind die Lebensmittelpreise seit 2020 um rund 35 Prozent gestiegen.
- • Repräsentativen Umfragen zufolge spüren knapp zwei Drittel der Menschen in Deutschland die Preissteigerungen bei Lebensmitteln deutlich; knapp die Hälfte fühlt sich beim Einkauf spürbar eingeschränkt.
- • SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf räumt ein, die SPD habe in den vergangenen Monaten zu wenig über die Belastung durch Lebensmittelpreise gesprochen, und erklärt das Thema zum Schwerpunkt der SPD-Politik für 2026.
"Kurzfristig ist keine konkrete Bundestagsinitiative absehbar. Die Debatte dürfte jedoch an Fahrt gewinnen, weil SPD und Linke das Thema 2026 politisch priorisieren und in einem Jahr mit mehreren Landtagswahlen zusätzlicher Handlungsdruck entstehen könnte."
DAX erreicht trotz internationalem Gegenwind neues Allzeithoch
- • Der DAX erreichte mitten in einer Rally ein Allzeithoch von zeitweise über 25.500 Punkten.
- • Am heutigen Tag wird der DAX bei ungefähr 24.411 Punkten gehandelt.
- • Wall Street verzeichnete Verluste: Der Dow Jones schloss 0,8 % tiefer bei 49.192 Punkten.
"Die geopolitischen Spannungen und Zentralbankentscheidungen bleiben zentrale Themen für Investoren. Die Fed könnte Zinsentscheidungen zu Gunsten von Zinssenkungen treffen, wenn die Inflation stabil bleibt. Der globale Handel, insbesondere mit China, und die politische Situation in Japan könnten zudem bedeutende Einflüsse auf die Märkte haben."
ALDI setzt auf Expansion in den USA
- • ALDI plant die Eröffnung von über 180 neuen Filialen in den USA im Rahmen eines fünfjährigen Investitionsplans von neun Milliarden Dollar.
- • Bis Ende 2026 will ALDI die Anzahl seiner US-Filialen auf fast 2.800 erhöhen.
- • US-Präsident Trumps Wirtschaftspolitik, insbesondere die Streichung von Zöllen, unterstützt den Erfolg von Discountern wie ALDI.
"Die Expansionspläne von ALDI könnten mittelfristig die Wettbewerbslandschaft im US-Einzelhandel erheblich verändern."
ALDI verstärkt Expansion in den USA trotz erratischer Wirtschaftspolitik
- • ALDI plant im Rahmen eines neun Milliarden Dollar schweren Fünfjahresplans die Eröffnung von mehr als 180 neuen Filialen in den USA im Jahr 2026.
- • Bis zum Ende des Jahres 2026 soll die Anzahl der ALDI-Filialen in den USA auf nahezu 2.800 ansteigen.
- • ALDI beabsichtigt, neue Bundesstaaten wie Maine und Colorado zu erschließen und neue Logistikzentren in Florida, Arizona und Colorado zu eröffnen.
"Die Expansion von ALDI in den USA bleibt trotz der volatilen Wirtschaftspolitik und der Zölle positiv. Die permanente Anpassung der Strategie, die Erschließung neuer Märkte und die Eröffnung weiterer Filialen und Logistikzentren sprechen für weiteres Wachstum. Beachtenswert bleibt die Preisentwicklung, die in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine Rolle spielen könnte."