EZB hält still, aber Märkte preisen Zinserhöhungen ein
- • Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt auf 3,13 Prozent.
- • EZB lässt Leitzins bei 2,0 Prozent, Märkte erwarten Erhöhungen.
- • Inflationserwartung im Euroraum steigt auf vier Prozent.
"Die erwarteten Zinserhöhungen könnten die Konjunktur weiter bremsen, während steigende Bauzinsen den Immobilienmarkt belasten."
EZB belässt Leitzins trotz gestiegener Inflation auf 2,0 Prozent
- • EZB belässt Einlagenzins bei 2,0 Prozent, siebte Zinspause in Folge.
- • Inflation im Euroraum steigt im April auf 3,0 Prozent.
- • Energiepreise im Euroraum steigen im April um 10,9 Prozent.
"EZB bleibt abwartend, Zinserhöhung wird wahrscheinlicher, falls Iran-Krieg und Energiepreisschock anhalten."
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EZB-Rat ringt um Entscheidung: Zinserhöhung trotz Konjunkturflaute?
- • EZB-Rat berät über Leitzinsanpassung.
- • Iran-Krieg treibt Ölpreise und Inflation (März: 2,6%).
- • Wirtschaftswachstum in der Eurozone nur 0,8% laut OECD.
"Kommt es zu einer Stagflation, könnte der Wohlstand in Europa nachhaltig gefährdet werden."
Preisschock bei den Tafeln: Steigende Kosten bedrohen Hilfe für Bedürftige
- • Sprit- und Lebensmittelpreise steigen stark, Iran-Krieg treibt Inflation.
- • Tafel Ludwigshafen zahlt nun 100 statt 70 Euro pro Tankfüllung.
- • Stromkosten der Tafel steigen von 10.000 auf bis zu 13.000 Euro jährlich.
"Ohne gezielte staatliche Entlastung droht eine weitere Verschärfung der Versorgungslücke für Armutsbetroffene."
Iran-Krieg treibt Inflation in Deutschland auf 2,9 Prozent
- • Inflationsrate im April 2026: 2,9%.
- • Energiepreise legten um 10,1% zum Vorjahr zu.
- • Kerninflation ohne Energie sank auf 2,3%.
"Die weitere Inflationsentwicklung hängt entscheidend von der Wiederöffnung der Straße von Hormus ab."
DAX schliesst minimal im Minus; Fed-Zinsentscheidung im Fokus
- • DAX schloss bei 23.954 Punkten, minimal minus 0,27 Prozent.
- • Inflationsrate in Deutschland steigt aufgrund des Iran-Kriegs auf 2,9 Prozent.
- • Deutsche Bank erzielt Rekordnachsteuergewinn von 2,2 Milliarden Euro.
"Die Fed-Zinsentscheidung und die Quartalszahlen der US-Tech-Konzerne werden die weitere Marktrichtung bestimmen, belastet durch Iran-Krieg und steigende Inflation."
DAX schließt leichter: Anleger warten gespannt auf frische Konjunkturdaten
- • DAX schließt bei 24.083 Punkten, minus 0,2 Prozent.
- • Ölpreis Brent gibt leicht nach auf über 101 Dollar.
- • EZB-Entscheid am Donnerstag, Zinserhöhung im Juni erwartet.
"Diese Woche entscheidet sich, ob Zinsängste oder Friedenshoffnungen den Kurs bestimmen."
Arbeitslosenquote im UK unerwartet gesunken, aber Inaktivität steigt
- • Arbeitslosenquote sank auf 4,9% in den drei Monaten bis Februar 2026.
- • Lohnwachstum verlangsamte sich auf 3,6% jährlich, niedrigster Stand seit 2020.
- • Anzahl der Beschäftigten auf Gehaltslisten fiel im März um 11.000.
"Die Arbeitslosigkeit könnte in den kommenden Monaten steigen, da Unternehmen angesichts höherer Kosten und schwächerer Nachfrage ihre Einstellungen reduzieren."
Armut in Deutschland: Jeder Sechste ist gefährdet, Inflation verschärft die Lage
- • 16,1 % der Bevölkerung waren 2025 armutsgefährdet, Tendenz steigend.
- • Armutsgrenze liegt bei 1.446 Euro netto für Alleinstehende monatlich.
- • 64,9 % der Arbeitslosen sind armutsgefährdet, bei Alleinerziehenden 28,7 %.
"Ob Armut abnimmt, hängt von Sozialpolitik und Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten ab."
Energiepreiskrise: Spritpreisdeckel-Debatte und Kartellamt-Einsatz im Fokus
- • Heizöl verteuerte sich im März 2026 um 44,4 Prozent, Kraftstoffe um 20 Prozent.
- • Die Inflation in Deutschland stieg im März auf 2,7 Prozent, höchster Wert seit zwei Jahren.
- • Die Straße von Hormus liefert 40 Prozent des EU-Kerosins und Diesels.
"Die anhaltenden Debatten über staatliche Eingriffe und langfristige Reformen zeigen, dass die Energiepreiskrise weiterhin unmittelbare politische und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt."
DAX schließt nahezu unverändert - Anleger hoffen auf Friedensgespräche
- • Der DAX schloss bei 23.803 Punkten, nachdem er kurzzeitig 24.043 Punkte erreichte.
- • Die Inflation im März lag bei 2,7 Prozent, dem höchsten Stand seit Januar 2024.
- • Ölpreise stiegen zeitweise auf bis zu 150 Dollar je Fass, zuletzt notierte Brent bei über 95 Dollar.
"Die Märkte bleiben stark nachrichtengetrieben, wobei die Hoffnung auf Friedensgespräche im Iran-Konflikt und die angespannte Öllage die weitere Entwicklung bestimmen werden."
Wirtschaftsprognose drastisch gesenkt: Iran-Krieg bremst deutschen Aufschwung
- • Wachstumsprognose für 2026 auf 0,6% gesenkt (zuvor 1,3%).
- • Energiepreisschock durch Iran-Krieg treibt Inflation auf 2,8% in 2026.
- • Institutsprognose dient als Grundlage für Regierungsprognose am 22. April.
"Die schwache Konjunkturprognose erhöht den Druck auf die Bundesregierung, mutige Strukturreformen umzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten."
Wirtschaftliche Prognosen gedämpft: Iran-Krieg belastet Konjunktur und Inflation
- • BIP-Wachstum 2026 auf 0,6% gesenkt, Herbstprognose war 1,3%
- • Inflationsprognose für 2026 auf 2,8% erhöht, vorher 2,0%
- • 90% der Industriebetriebe fühlen sich durch den Krieg beeinträchtigt
"Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs könnten sich durch steigende Energiepreise und Unsicherheit weiter verschärfen und die Erholung der Konjunktur verzögern."
Inflationsanstieg im Euroraum durch Energiepreise
- • Inflationsrate im Euroraum im März 2026 bei 2,5 Prozent
- • Energiepreise steigen um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich
- • Deutschland verzeichnet 2,8 Prozent Inflation nach Eurostat
"Die Inflation könnte über drei Prozent steigen, wenn der Iran-Krieg anhält und Energiepreise weiter steigen."
Deutsche Börsen erholen sich trotz anhaltender Ölpreissorgen und geopolitischer Spannungen
- • Der DAX schloss den März mit einem Plus von 0,5%, aber einem Monatsverlust von rund 10%.
- • Nordseeöl Brent stieg im März um fast 60% auf Rekordhoch, was Inflationsängste verstärkt.
- • US-Präsident Trumps Aussagen zu einem möglichen Ende des Iran-Kriegs sorgten für kurzfristige Markterholung.
"Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und hohen Ölpreise dämpfen die Konjunkturerwartungen und könnten zu weiteren Zinserhöhungen führen."
Inflationsrate steigt im März durch Iran-Krieg auf 2,7 Prozent
- • Inflationsrate im März auf 2,7 Prozent gestiegen
- • Energiepreise zogen um 7,2 Prozent an
- • ifo-Institut: Preiserwartungen von Unternehmen auf Dreijahreshoch
"Experten erwarten, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter ansteigen wird, falls der Iran-Krieg andauert."
Iran-Krieg belastet Märkte: DAX erholt sich leicht, Aluminiumpreise steigen weiter
- • Der DAX schloss 1,2% höher bei 22.562 Punkten nach Verlusten zu Wochenbeginn.
- • US-Präsident Trump verlängerte das Ultimatum an Iran bis Ostermontag, spricht aber von 'ernsthaften Gesprächen'.
- • Aluminium verteuerte sich um über 4% auf 3.423 USD/Tonne nach iranischen Angriffen auf Produzenten.
"Die Märkte bleiben von widersprüchlichen Signalen aus dem Iran-Krieg getrieben, wobei die EZB Zinserhöhungen als verfrüht bezeichnet, aber handlungsbereit bleibt."
Kerosinpreis-Verdopplung treibt Flugticketkosten und führt zu Streichungen von Verbindungen
- • Kerosinpreis hat sich seit Ende Februar im Durchschnitt etwa verdoppelt.
- • Lufthansa-Chef sagt, Preisanstieg wird höhere Ticketpreise zur Folge haben.
- • United Airlines streicht 5 Prozent der geplanten Kapazitäten für dieses Jahr.
"Die Kerosinpreis-Explosion wird zu höheren Ticketpreisen und reduziertem Flugangebot führen, wobei sich die vollen Auswirkungen erst im Herbst oder Winter zeigen könnten."
Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch: Belastung für Verbraucher und Konjunktur
- • Die Bundesregierung erwägt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent.
- • Dies würde laut DIW etwa 32 Milliarden Euro zusätzliche Staatseinnahmen bringen.
- • Ökonomen warnen vor steigenden Verbraucherpreisen und einer Belastung für Geringverdiener.
"Eine Mehrwertsteuererhöhung könnte kurzfristig Staatsfinanzen entlasten, aber langfristig die Konjunktur belasten und die soziale Ungleichheit verstärken."