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Josefine Paul trat als NRW-Fluchtministerin zurück, nachdem sie Fehler bei der Aufarbeitung des Solinger Terroranschlags einräumte.
Paul wird dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss als Zeugin zur Verfügung stehen.
Nachfolgerin im Ministerium wird Verena Schäffer, bisherige Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen.
Eine nicht zur Verfügung gestellte SMS führte zu weiteren Vorwürfen der Urkundenunterdrückung.
SPD und FDP fordern staatsanwaltschaftliche Ermittlungen und sehen das Vertrauen in die Landesregierung erschüttert.
Der Rücktritt von Paul ist der erste Rücktritt eines grünen Kabinettsmitglieds in NRW.
"Die politischen Konsequenzen des Rücktritts von Josefine Paul sind noch unklar. Der Druck auf Ministerpräsident Hendrik Wüst steigt, die Angelegenheit zur Chefsache zu machen. Der geplante Kibiz-Referentenentwurf verspricht weiterhin Diskussionen."