Trump eskaliert Handelskonflikt mit Kanada durch Drohung mit Zöllen und Zertifizierungsentzug
- • US-Präsident Trump droht Kanada mit 50% Zöllen auf in den USA verkaufte Flugzeuge.
- • Trump droht zusätzlich mit 100% Zöllen auf weitere kanadische Importe, falls Kanada Handelsabkommen mit China verfolgt.
- • Der Lizenzentzug betrifft die kanadischen Hersteller Bombardier, Airbus A220 und CRJ-Regionalflugzeuge.
"Der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada könnte erhebliche Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie in beiden Ländern haben, besonders auf den kommerziellen Flugverkehr. Eine schnelle diplomatische Lösung scheint notwendig, um die weitreichenden ökonomischen Folgen zu vermeiden."
Kanadas Premierminister fordert neue Weltordnung: Kein Zurück zur Nostalgie
- • Kanadas Premierminister Mark Carney spricht in Davos über eine neue Weltordnung.
- • Kanada setzt auf Unabhängigkeit von den USA und stärkt Handelsbeziehungen weltweit.
- • Carney fordert stärkere Zusammenarbeit von Mittelmächten gegen Großmächte.
"Kanada wird weiterhin eine unabhängige und diversifizierte Handelsstrategie verfolgen und seine wirtschaftlichen Beziehungen global ausweiten, während es der EU als Beispiel für Resilienz und Einheit in internationalen Wirtschafts- und Sicherheitsfragen dienen könnte."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Carney und Xi sprechen von „strategischer Partnerschaft“ – Kanada und China nähern sich an und vereinbaren Energie- und Handelsgespräche
- • Kanadas Premier Mark Carney traf in Peking Chinas Staatschef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes; es ist der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs in China seit acht Jahren.
- • Carney sprach von einer „neuen strategischen Partnerschaft“ und stellte „Engagement und Zusammenarbeit“ als Grundlage einer Annäherung dar.
- • Laut Carney gibt es eine vorläufige handelspolitische Verständigung zur Senkung von Zöllen; konkrete Details bleiben teils offen.
"Die Ankündigung einer „strategischen Partnerschaft“ und neue Abkommen deuten auf eine beschleunigte Normalisierung hin. Entscheidend wird sein, ob aus der vorläufigen Zoll- und Handelsannäherung ein belastbares Abkommen mit klaren Sätzen und Zeitplänen wird – und ob politische Streitpunkte (u. a. Vorwürfe der Wahlbeeinflussung) die Öffnung begrenzen. In den kommenden Wochen dürften weitere Verhandlungen sowie Gespräche mit Wirtschaftsvertretern folgen."