In Katalonien ereignete sich ein tödliches Zugunglück in der Nähe von Gelida, bei dem der Lokführer ums Leben kam.
Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.
Eine Stützmauer stürzte während eines Sturms mit heftigen Regenfällen auf die Gleise der Linie R4.
Der Unfall ereignete sich etwa 40 km westlich von Barcelona.
Das Wetterphänomen 'Harry' führte zu Alarmstufe Rot in Katalonien mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 km/h.
Ein anderer Zug entgleiste zuvor nahe Blanes, ohne Verletzte.
Bei einem vorausgegangenen Unfall nahe Córdoba kamen 43 Menschen ums Leben.
Die spanische Zugführer-Gewerkschaft Semaf hat in Reaktion auf die Unfälle einen Streik angekündigt.
Bei dem Unfall in Córdoba kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge.
Ausblick
"Die wiederholten Zugsunglücke in Spanien haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Bahnnetzes verstärkt. Die spanischen Behörden stehen unter Druck, die Ursachen der Unfälle zügig zu klären und Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken. Der angekündigte Streik der Zugführer könnte den Bahnverkehr weiter beeinträchtigen."