Yoweri Museveni ist seit 40 Jahren Präsident von Uganda.
Mehr als 400 Menschen wurden seit der Wahl im Januar in Uganda festgenommen.
Kritiker, inklusive prominenter Oppositionsführer, sind verschwunden.
Kizza Besigye, angeklagt wegen Hochverrats, sitzt bereits seit mehr als einem Jahr im Gefängnis.
Bobi Wine, ein populärer Oppositionsführer, ist seit den Wahlen untergetaucht.
Bobi Wine berichtet über den Tod von über 100 seiner Anhänger seit der Wahl, obwohl diese Angaben nicht unabhängig überprüft werden können.
Wine behauptet, seine Ehefrau sei von Soldaten bedroht und angegriffen worden.
Der Armeechef Muhoozi Kainerugaba bestreitet Anschuldigungen gegen seine Truppen, hat Wine jedoch mit dem Tod bedroht.
Kainerugaba wird als potenzieller Nachfolger seines Vaters Museveni angesehen.
In Tansania und Kenia verschärft sich ebenfalls die politische Lage.
Ausblick
"Die politische Instabilität in Uganda bleibt besorgniserregend stark, insbesondere durch die gezielten Angriffe auf Oppositionelle und die Reaktion der Regierung auf die Vorwürfe. Die politische Landschaft in Ostafrika ist angespannt, wobei sich autoritäre Maßnahmen in Ländern wie Tansania und Kenia parallel entwickeln."