Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Überprüfung der Regeln zur telefonischen Krankschreibung, um Missbrauch zu vermeiden.
Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert den hohen Krankenstand in Deutschland und stellt die Praktikabilität der telefonischen Krankschreibung infrage.
Beschäftigte in Deutschland waren laut DAK-Gesundheit 2025 im Schnitt 19,5 Kalendertage krankgeschrieben.
Atemwegserkrankungen, psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Probleme sind häufige Gründe für Krankmeldungen.
Die telefonische Krankschreibung machte zuletzt nur 0,9 Prozent aller Fälle aus und es gibt keine Hinweise auf einen systematischen Missbrauch.
Der Kassenärzteverband und die Arbeitgeberverbände haben Bedenken bezüglich der telefonischen Krankschreibung und fordern deren Überprüfung.
"Die Debatte über den Krankenstand und die Praktikabilität der telefonischen Krankschreibung in Deutschland wird wohl weiterhin anhalten. Der Fokus wird auf der Suche nach praktikablen Lösungen und der Prävention von Krankheitsursachen liegen. Ein zukünftiger Gipfel im Kanzleramt könnte dazu beitragen, neue Lösungsansätze zu entwickeln."