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Oxytocin, bekannt als das Kuschelhormon, kann die Wundheilung verbessern.
Eine Studie der Universität Heidelberg und des Universitätsspitals Zürich hat untersucht, wie sich Kuscheln und Oxytocin auf die Heilung kleinerer Wunden auswirken.
Paare, die häufig kuschelten und ein Oxytocin-Nasenspray nutzten, zeigten eine verbesserte Wundheilung.
Oxytocin allein zeigte nur begrenzte Wirkung; entscheidend war die Kombination mit Nähe und Intimität in der Partnerschaft.
Eine stärkere Oxytocin-Reaktion im Gehirn wurde bei Paaren festgestellt, die regelmäßig körperliche Nähe erlebten.
"Ob Kuscheln auch bei größeren Verletzungen hilft, ist noch unklar und bedarf weiterer Forschung."
"Weitere Studien sind notwendig, um die Wirksamkeit von Oxytocin und Kuscheln bei größeren Verletzungen zu untersuchen. Bis dahin bleibt Zärtlichkeit sowohl für die körperliche als auch die psychische Gesundheit empfehlenswert."