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Oxytocin: Kuschelhormon fördert Wundheilung – neue Erkenntnisse
Oxytocin, freigesetzt beim Kuscheln, kann die Wundheilung verbessern, zeigt eine Studie der Universitäten Heidelberg und Zürich.
Wichtige Fakten
- • Oxytocin, freigesetzt beim Kuscheln, kann die Wundheilung verbessern, zeigt eine Studie der Universitäten Heidelberg und Zürich.
- • Für die Studie ließen sich 80 Paare kleine Blasen am Unterarm zufügen, wobei die Hälfte zusätzlich Oxytocin über Nasenspray einnahm.
- • Eine verbesserte Wundheilung wurde nur bei Probanden beobachtet, die häufig kuschelten, intime Nähe und eine starke Verbindung zu ihrem Partner pflegten.
- • Das Nasenspray mit Oxytocin zeigte nur in Kombination mit positiven Interaktionen in der Partnerschaft eine signifikante Wirkung.
- • Der soziale Kontext und das Verhalten der Paare sind entscheidend für die verstärkte Wirkung von Oxytocin auf die Wundheilung.
- • Die Studie überprüfte auch die Häufigkeit von Kuscheln und sexuellen Aktivitäten als Einflussfaktoren.
Eine neue Studie der Universitäten Heidelberg und Zürich hat bestätigt, dass das Kuscheln und das dabei freigesetzte Hormon Oxytocin die Wundheilung fördern kann, wobei der soziale Kontext eine entscheidende Rolle spielt. Die Forschung zeigte, dass eine verbesserte Wundheilung nur dann signifikant nachweisbar ist, wenn eine starke Partnerschaft und häufige körperliche Nähe vorhanden sind. Oxytocin alleine, in Form eines Nasensprays verabreicht, hatte keine ausreichende Wirkung, es sei denn, es wurde durch intime Beziehung und häufigen körperlichen Kontakt ergänzt. Das deutet darauf hin, dass Paare, die eine höhere Alltagserfahrung mit Oxytocin aufweisen, eine stärkere Reaktion auf das Hormon zeigen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Zärtlichkeit nicht nur der Psyche, sondern auch der physischen Gesundheit zuträglich sein kann.
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