Die EU-Innenminister haben sich auf Zypern getroffen, um die EU-Asylreform abzuschließen.
Die Asylreform zielt darauf ab, schnellere Abschiebungen und Rückkehrzentren außerhalb der EU einzurichten.
Zypern hat gemessen an seiner Bevölkerung die meisten Asylanträge in der EU.
Deutschland, Österreich, Dänemark, die Niederlande und Griechenland treiben die Errichtung von 'Return Hubs' in Drittstaaten voran.
Ein Abkommen mit dem Libanon hat die Zahl der irregulären Einreisen nach Zypern reduziert.
Die Rückführungsquote in der EU ist 2025 auf 27 Prozent gestiegen.
Irreguläre Einreisen in die EU sind laut Frontex um 26 Prozent zurückgegangen.
Die Niederlande haben bereits ein Abkommen mit Uganda zur Errichtung eines Rückkehrzentrums getroffen.
Die EU-Kommission ist eng in die Planungen für die Rückkehrzentren eingebunden.
Luxemburg setzt auf freiwillige Rückkehrprogramme mit Unterstützung für die Reintegration.
Ausblick
"Das Europäische Parlament muss sich noch zur Reform positionieren, um die rechtliche Grundlage für Rückkehrzentren zu schaffen. Weiterhin gibt es Kritik von Menschenrechtsorganisationen hinsichtlich der Auslagerung europäischer Verantwortung auf Drittstaaten."