Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.
Nur rund 4% der Urteile von Zivil- und Verwaltungsgerichten in den Jahren 2023 und 2024 wurden veröffentlicht.
13 der ausgewerteten Gerichte haben 2023 und 2024 keine Entscheidungen veröffentlicht.
Der Bundesgerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht veröffentlichen in der Regel alle Urteile.
Die Oberverwaltungsgerichte veröffentlichten zwei Drittel ihrer Urteile.
Landgerichte veröffentlichen mit rund 1,3% die wenigsten Urteile.
Bayern, Brandenburg und das Saarland schneiden mit etwas mehr als 5% am besten ab.
Programme wie 'JANO' werden in Baden-Württemberg und Hessen zur Anonymisierung von Urteilen eingesetzt.
Die neuen Bundesländer mit niedriger Quote sind Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Thüringen mit unter 2%.
"Das Bundesjustizministerium prüft weitere Schritte zur Erhöhung der Veröffentlichungsrate von Urteilen, um Vertrauen in die Justiz zu fördern. KI-Anwendungen werden verstärkt getestet, um Effizienz zu steigern."
"Das Urteil dürfte weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Gleichbehandlung im Wohnungsmarkt anstoßen und den Druck auf Makler erhöhen, diskriminierungsfreie Prozesse zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass dies zu einer breiteren Anwendung von Testanfragen führt."