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Das Kashiwazaki-Kariwa Atomkraftwerk in Japan ist das größte der Welt nach Kapazität.
Der Neustart des Werks wurde nach nur einem Tag online erneut gestoppt.
Ein Alarm während der Startprozeduren führte zur Pausierung der Operationen.
Der Betreiber Tepco kann nicht abschätzen, wann das Problem behoben sein wird.
Die Anlage war nach der Fukushima-Katastrophe 2011 stillgelegt.
Öffentliche Meinung in Niigata: 60 % lehnen den Neustart ab, 37 % befürworten ihn.
Das Werk steht auf einer seismisch aktiven Verwerfung und wurde 2007 von einem starken Erdbeben erschüttert.
Eine Petition gegen den Neustart wurde von fast 40.000 Menschen unterzeichnet.
Nur ein Reaktor von sieben wurde neu gestartet.
"Die Unsicherheit über die Wiederaufnahme des Betriebs des Kashiwazaki-Kariwa Kraftwerks bleibt bestehen, da Tepco weiterhin an der Identifizierung der Ursache für die Alarmierung arbeitet. Die kontroverse öffentliche Meinung und die seismische Aktivität der Region tragen zur Ungewissheit in Bezug auf die Zukunft des Kraftwerks bei."
"Kurzfristig dürfte Tepco am Neustart „in den nächsten Tagen“ festhalten, sofern die technische Störung vollständig geklärt ist. Politisch bleibt der Schritt jedoch heikel: Der anhaltende lokale Widerstand, Sicherheits- und Evakuierungsbedenken sowie neue Vertrauensfragen (u. a. Vorwürfe zu gefälschten seismischen Daten bei Hamaoka) könnten Genehmigungs- und Akzeptanzprozesse weiter belasten und die Rückkehr Japans zur Kernenergie verlangsamen."