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International 16.01.2026, 07:15 Aktualisiert: 16.01.2026, 10:06

Medien: USA verlegen Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ in den Nahen Osten – Pentagon bestätigt bislang nicht

Medienberichten zufolge verlegen die USA den atomgetriebenen Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ samt Begleitschiffen vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten; darüber berichteten u. a. die New York Times und Axios.

Wichtige Fakten

  • Medienberichten zufolge verlegen die USA den atomgetriebenen Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ samt Begleitschiffen vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten; darüber berichteten u. a. die New York Times und Axios.
  • Die Ankunft der „USS Abraham Lincoln“ in der Region wird demnach in etwa einer Woche erwartet.
  • Der Flugzeugträger transportiert üblicherweise mehrere Tausend Soldaten sowie Dutzende Kampfflugzeuge und wird von Zerstörern der US-Marine begleitet.
  • Laut New York Times sollen zusätzlich Waffen sowie Verteidigungsausrüstung in die Region gebracht werden; außerdem könnten weitere Kampfflugzeuge folgen.
  • Eine offizielle Bestätigung des Pentagon zu den Truppenbewegungen liegt weiterhin nicht vor.
  • US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mehrfach mit einem militärischen Eingreifen und sagte den Demonstrierenden „Hilfe“ zu.
  • US-Finanzminister Bessent kündigte neue Sanktionen gegen Mitglieder der iranischen Führung an; betroffen seien auch Politiker und Unternehmen, darunter Banken, über die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft fließen sollen.
  • Bei einer auf Bitten der USA einberufenen Sitzung des UN-Sicherheitsrats bekräftigte US-UN-Botschafter Mike Waltz, Trump habe klargemacht, dass „alle Optionen auf dem Tisch“ lägen; zudem sagte Waltz, Trump sei „ein Mann der Tat, nicht der endlosen Worte“.
  • Menschenrechtler berichten im Zusammenhang mit den seit Dezember andauernden Protesten im Iran von Tausenden Toten und mehr als 10.000 Festnahmen.
  • Die Vereinten Nationen forderten den Iran auf, geplante Hinrichtungen von Demonstranten auszusetzen sowie Todesfälle unabhängig und transparent aufzuklären; UN-Generalsekretär António Guterres rief zu größtmöglicher Zurückhaltung auf.
Die USA verstärken nach übereinstimmenden Medienberichten ihre militärische Präsenz im Nahen Osten und verlegen den atomgetriebenen Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ samt Begleitschiffen vom Südchinesischen Meer in die Region. Wie unter anderem die New York Times und Axios berichten, soll der Träger in etwa einer Woche eintreffen. Zusätzlich würden demnach weitere Waffen und Verteidigungsausrüstung in den Nahen Osten gebracht; auch die Entsendung zusätzlicher Kampfflugzeuge gilt als möglich. Eine offizielle Bestätigung des Pentagon steht weiterhin aus. Hintergrund sind die seit Dezember andauernden Massenproteste im Iran, die nach Angaben von Menschenrechtlern Tausende Todesopfer und mehr als 10.000 Festnahmen zur Folge haben. US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mehrfach mit einem militärischen Eingreifen und sagte den Demonstrierenden „Hilfe“ zu. Parallel erhöhen die USA den wirtschaftlichen Druck: Finanzminister Bessent kündigte neue Sanktionen gegen Mitglieder der iranischen Führung an, die auch Politiker und Unternehmen betreffen sollen – darunter Banken, über die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft fließen. Auch diplomatisch bleibt der Ton scharf: Bei einer auf Bitten der USA anberaumten Sitzung des UN-Sicherheitsrats erklärte US-UN-Botschafter Mike Waltz, Trump habe klargemacht, dass „alle Optionen auf dem Tisch“ lägen, um das Blutvergießen zu beenden. Die Vereinten Nationen riefen zugleich zu größtmöglicher Zurückhaltung auf, forderten ein Aussetzen geplanter Hinrichtungen von Demonstranten und verlangten eine unabhängige, transparente Aufklärung aller Todesfälle.

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