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Das 'Krafla-Magma-Testbed' (KMT) ist weltweit das erste Observatorium, das flüssiges Gestein direkt erforscht.
Die Magmakammer liegt ungewöhnlich flach in nur etwa zwei Kilometern Tiefe unter dem Krafla-Vulkan.
Forscher von 25 internationalen Instituten beteiligen sich an dem über 100 Millionen Euro teuren Projekt.
Die Bohrungen könnten bereits im nächsten Jahr beginnen, sind aber technisch extrem herausfordernd.
Ein Auslösen eines Vulkanausbruchs durch die Bohrung gilt als extrem unwahrscheinlich.
"Das Projekt könnte nicht nur die Vulkanvorhersage verbessern, sondern auch grundlegendes Verständnis über Erdprozesse liefern."