Thema: Zensur

Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.

Daily Briefing Der kompakte Überblick für den Tag
Dienstag, 20. Januar 2026
International 20.01.2026, 15:27
20.01.2026, 20:06
Score: 25

Ungewissheit über Opferzahlen bei Protesten im Iran bleibt

Geschätzte Opferzahlen bei den Protesten in Iran reichen von 2.000 bis 18.000 Toten.

HRANA meldet 4.029 bestätigte Todesfälle, 9.049 Todesfälle werden noch geprüft.

Mindestens 5.000 Tote laut iranischem Regime, dessen Angaben jedoch mit Vorsicht zu genießen sind.

Journalisten und unabhängige Medien im Iran sind massiver Zensur unterworfen.

Die iranische Regierung hat Kommunikationssperren, einschließlich Internetabschaltungen, verhängt.

Der Zugang zu belastbaren Informationen wird durch Repressionen und Kommunikationsblockaden erschwert.

Augenzeugenberichte und dokumentierte Fälle deuten auf noch höhere tatsächliche Opferzahlen hin.

Ausblick

"Die Situation im Iran bleibt angespannt, und eine verlässliche Dokumentation der Opferzahlen ist weiterhin schwierig. Die von verschiedenen Organisationen gemeldeten Zahlen unterscheiden sich signifikant, und der wahre Umfang der Opfer bleibt aufgrund der Kommunikationsbeschränkungen unklar."

Sonntag, 18. Januar 2026
International 18.01.2026, 04:30
18.01.2026, 20:04
Score: 12

Iran: Kommunikations-Blackout hält an – Regierung nennt erstmals mindestens 5.000 Tote, Trump fordert Führungswechsel

  • Seit dem 8. Januar ist in Iran das Internet weitgehend abgeschaltet; laut BBC zählt der Blackout zu den extremsten Internet-Shutdowns der Geschichte und betrifft rund 92 Millionen Menschen, teils inklusive Störungen bei Telefonie und SMS.
  • Irans Außenminister Abbas Araghchi begründete die Abschaltung laut BBC mit angeblich von außen gesteuerten „terroristischen Operationen“.
  • Die iranische Führung hat keinen Termin für eine Rückkehr der Internetdienste genannt; IranWire berichtete am 15. Januar unter Berufung auf Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani, internationaler Internetzugang werde mindestens bis zum iranischen Neujahr (Ende März) nicht verfügbar sein; dies ist nicht unabhängig verifiziert (BBC).
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Freitag, 16. Januar 2026
Kultur 16.01.2026, 15:48
16.01.2026, 20:08
Score: 42

Bollywood-Blockbuster „Dhurandhar“: Kino-Boom in Indien, Kritik an Nationalismus und Pakistan-Feindbild

  • Der Bollywood-Actionfilm „Dhurandhar“ läuft seit dem Vormonat in Indien und ist so erfolgreich, dass in manchen Kinos selbst der neue „Avatar“-Film seltener gezeigt wird, weil Säle fehlen.
  • Der rund dreieinhalb Stunden lange und als sehr brutal beschriebene Film zeigt Pakistan als klaren Gegner: Von Karachi aus operierende Netzwerke bedrohen Indien; ein indischer Agent (Ranveer Singh) infiltriert die Stadt undercover.
  • Die Handlung verwebt eine fiktive Spionagegeschichte mit realen Ereignissen: Flugzeugentführung 1999, Anschlag auf das indische Parlament 2001 und die Anschläge von Mumbai 2008.
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