1. Mai: Friedliche Demonstrationen in Berlin und Hamburg
Wichtige Fakten
- • In Berlin demonstrierten etwa 10.000 Menschen.
- • Hamburg verzeichnete 13.500 Teilnehmer an drei Demos.
- • Neun Polizisten in Berlin durch Pyrotechnik verletzt.
- • Gewerkschaften kritisierten Stellenabbau und Sozialkürzungen.
- • Linken-Chef van Aken forderte höhere Vermögenssteuern.
Berlin und Hamburg: 1. Mai weitgehend friedlich
Der 1. Mai ist in Berlin und Hamburg nach Polizeiangaben überwiegend friedlich verlaufen. In Berlin nahmen etwa 10.000 Menschen an der sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demonstration durch Kreuzberg und Neukölln teil, bei der es einzelne Festnahmen gab. Neun Polizisten wurden durch Pyrotechnik verletzt, und Beamte wurden mit Gegenständen beworfen. Stadtweit waren rund 5.000 Polizisten im Einsatz.
Hamburg: Große Beteiligung an linken Demos
In Hamburg beteiligten sich an drei Demonstrationen aus dem linken und linksextremen Spektrum insgesamt 13.500 Menschen. Bis auf vereinzeltes Abbrennen von Feuerwerkskörpern verliefen die Kundgebungen friedlich. Die Polizei war mit etwa 1.000 Beamten im Einsatz, 800 weniger als im Vorjahr. Die Organisatoren des Umverteilungsbündnisses kritisierten die schwarz-rote Bundesregierung und forderten eine stärkere Besteuerung großer Vermögen.
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